über das neu-sein in hamburg und dinge, die ich liebe... Das Tuten der Schiffe

  • spaziergang zur elbe – von ottensen zum dockland

    moin ihr lieben,

    ich erkunde grad die vorzüge unserer neuen wohnlage – so nah an der elbe… da ist nicht nur das tuten der schiffe toll. echt, ich gehe in ottensen nur ein paar schritte, und habe den elbblick von oben. und der weg dorthin ist auch noch traumhaft schön. ich wusste gar nicht, dass man sachen rückwirkend vermissen kann… also das hätte ich gern schon viel früher gehabt.

    seit einer kleinen weile also, findet ihr mich häufig mal am elbhang. auf dem weg nach unten. hin zum fluss. anlässe und ziele gibt es wahrlich genug. grad jetzt am wochenende, wo all die schiffe zum hafengeburtstag angetuckert kamen… oder ein fischbrötchen bei brücke 10, oder fotos machen vor den coolen graffiti-wänden in der nähe vom dockland… oder kreuzfahrern beim ablegen zusehen am altonaer kreuzfahrtterminal. dieser fluss hat eine kleine magie. ich kann es nicht genau beschreiben, aber er bringt mich zur ruhe.

    wenn die sonne auf der elbe glitzert, komme ich zur ruhe. egal, wie der tag war.

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    heute nehme ich euch mit auf einen spaziergang. von ottensen – durch den fischerspark – über die elbchaussee  -durch die parks am elbhang  -runter zum dockland. habt ihr lust?

    los gehts an der haltestelle der linie 15 „fischers allee“ in ottensen. dort beginnt auf der einen seite die wundervolle arnoldstraße, die im frühling blüht und auf eine relaxte weise sehr lebendig ist. auf der anderen seite ist ein kleiner eingang zum fischerspark – auch fischi genannt. hier tummeln sich bei den ersten sonnenstrahlen jede menge eltern mit kindern auf der wiese. an keinem anderen platz sind mir bislang so viele jungeltern begegnet. ein entspanntes chillen und ein kommunikativer ort gleichzeitig.

    beim hinterausgang des fischis ist lediglich noch die elbchaussee zu überqueren und dann kommen schon die parks am elbhang. die elbchaussee schlängelt sich 8,6 kilometer an der elbe entlang und verbindet ottensen und blankenese. protzige villen, gründerzeit- und herrenhäuser säumen diese prachtvolle straße, die einmal nur ein sandiger fahrweg war. heute ist sie eine haupt“einflugschneise“ für die vorstädter, die in die stadt zum arbeiten kommen. morgens an der hvv-bushaltestelle sehe ich superviele teure autos mit nur einem fahrer drin aus richtung blankenese in die innenstadt fahren.

    wir wählen den weg zwischen donnerspark und rosengarten. genau dazwischen liegt der weg nach unten. hier heißt er elbtreppe und überwindet die höhenmeter zwischen elbchaussee und elbufer.

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    der donnerspark hat seinen namen vom ursprünglichen besitzer donner – einem bankier -, der hier das donnerschloss bewohnte, was heute nicht mehr existiert; es wurde im zweiten weltkrieg zerstört. der donnerspark beinhaltete mal eine wassermühle. als diese nach einem brand neu aufgebaut wurde, entstand „neumühlen“ – die bezeichnung für diesen stadtteil ottensens. der donnerspark gehört heute dem bezirk altona.

    den blick halb an die hafenkräne, halb auf die buckelige treppe gerichtet geht es abwärts. vorbei an den eben hergerichteten alten häusern oberhalb des alten fischmarktgeländes, einige glaspaläste kreuzend, in denen werber, reedereien und agenturen untergekommen sind… und da ist sie schon: die elbe auf augenhöhe.

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    und da ist es auch schon zu sehen, das dockland. es geht noch an ein paar alten mauern vorbei… und dann steht es da: dieses eigentümliche sechsgeschossige gebäude, das einem schiffsbug gleich über die elbe ragt und dessen name ein fähranleger für die elbfähre 63 trägt. das dockland wurde 2005 fertig und beinhaltet ein bürogebäude. der architekt hadi teherani hat es erschaffen und als begehbaren hingucker geplant. am ende des gebäudes führen stufen bis nach oben. hat man das dockland einmal erklommen, hat man einen fablelhaft erhobenen blick über den hafen. im letzten sommer wollte ich dort oben mal sitzen und einen text schreiben. das ging leider nicht, ein freundlicher wärter hat mich gebeten, zu gehen. also… hochgehen, gucken, wieder runter gehen… und die fassade bei sonnenuntergang bestaunen.

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    und dann gehts zurück, den berg hoch, oder mit der buslinie 111 den elbhang hoch bis zum altonaer rathaus oder zum altonaer bahnhof. also bei regen. oder bei akuter faulheit… und das sind beides aspekte, die bei mir und in hamburg nicht selten eine rolle spielen.

    genießt hamurg einfach! es ist so schön hier… und für diese sehenswürdigkeiten braucht man gar kein geld. sie sind einfach da.

    ahoi sagt

    eure anja

    9. Mai 2016 • allgemein, szenen (m)einer stadt • Views: 34

  • hello ottensen – nice to meet you! über das suchen und finden von wohnungen in hamburg!

    moin ihr lieben,

    da sind wir nun also. in unserer neuen hood. im schönsten teil ottensen. unserem neuen zu hause. hello altona! es ist schön hier! dabei wollten wir nicht mal hier her. wir haben noch nicht mal eine wohnung gesucht. sie hat scheinbar uns gesucht. und gefunden.

    nach 5 jahren in eimsbush – liebevoll auch eimsbullerbü genannt – hatte ich mit mehr abschiedsweh gerechnet. ich hab eimsbüttel nämlich echt gern. es war unser erstes hamburg-zuhause. jedoch macht unsere neuen wohnung mir grad so viel freude, dass es schwer fällt, den abschiedsschmerz noch wahrzunehmen. denn wir haben (für hamburger verhältnisse) einfach so unverschämt viel glück gehabt. ich erzähle es euch, ja? auf instagram könnt ihr es bereits eine ganze weile lang verfolgen. dort poste ich meine bilder zum hamburginternen wohnungswechsel unter dem hashtag #näherzudenschiffen und #szenenmeinerstadt. die bilder habe ich heute von instagram rübergeholt… weiterlesen

    19. April 2016 • allgemein, szenen (m)einer stadt • Views: 92

  • ran an die burger – burger unser – das andere burgerkochbuch

    moin ihr lieben,

    wer will burger? ich will burger! und zwar ständig! um ehrlich zu sein brauche ich nur ca 6 gerichte auf meiner speisekarte. frisch gebackene waffeln, spaghetti bolognese, frische mangos, erdbeeren und nektarinen – und eben burger! mit pommes.

    bislang bin ich immer in einem der vielen burger-restaurants in hamburg fündig geworden. in meiner kombüse gabs noch keine selbstgemachten buns oder patties. aber jetzt, wo wir ein neues esszimmer und eine neue küche  in einer niegelnagelneu bezogenen altbau-wohnung haben, da wird das anders… zumal mir die coolste anleitung in form eines burgerkochbuches ins haus flatterte. BURGER UNSER.  das buch verspricht ein standardwerk zum thema hamburger zu sein… na dann… ich habs mir angesehen!

    zusammengeschlossen haben sich als gestalter dieser burger-fiebel einige coole jungs, die ich kürzlich treffen und deren burger ich probieren durfte… was soll ich sagen – es war die ganz große burgerliebe– oder wie die jungs es nennen: obsessive compulsive burger disorder!

    Burger unser- Burgerkochbuch Rezension Burger unser- Burgerkochbuch Rezension

    läuft euch bei den bildern nicht auch das wasser im mund zusammen?  die jungs haben mit nils jorra einen spezialisten für artgerechte tierhaltung und verantwortungsvollen fleischkonsum in ihrer mitte – das sorgt für das gute gefühl beim essen. ich finde immer, bei fleisch dürfen wir nicht sparen sondern sollten lieber selten, aber gutes, faires fleisch essen.

    das buch ist superübersichtlich aufgeteilt und richtig ansprechend bebildert. da hat der food-fotograf daniel esswein echt gute arbeit gemacht. es gibt verschiedene buns-rezepte, ein ausführliches kapitel über fleischkunde und ein weiteres über patties, sossen beilagen und dann ganz viele ausgetüftelte burgerkreationen mit kreativen namen. so heissen die hamburger beispielsweise „more drama baby“, „sowas von davos“ oder „der schöne jaques“… da ist echt für jeden geschmack was dabei… auch vegetarische alternativen („the meatless madness“) oder fischige varianten („ouuuhh la mer“).

    Burger unser- Burgerkochbuch Rezension Burger unser- Burgerkochbuch Rezension

    jeder burger hat eine riesen fotoseite neben dem rezept bekommen, auf dem gleich das schwierigkeitslevel und – was mir besonders gefällt – der sauereifaktor beim essen angegeben ist.

    so hat der vegetarische „attila-burger“, der mit sardellen und kürbiscreme daherkommt, einen sauereifaktor von 10/10, während der „low carb rider“ 5/10 sauereifaktor-punkte bekommt. zu allem überfluss gibt es auch noch nachtischburger, die mit sazkaramell, tonkabohnenceme oder mango-sushi punkten. allein schon!

    Burger unser- Burgerkochbuch Rezension

    bildcredit @callwey-verlag

     

    Burger unser- Burgerkochbuch Rezension

    und wenn ihr jetzt so richtig appetit darauf bekommen habt, ein burgergericht zuzubereiten, euch inspirieren zu lassen von anderen zutaten… dann findet ihr bei callwey das BURGER UNSER! sie schreiben: „burger unser ist mehr als ein rezeptbuch. es ist eine wahre liebeserklärung an ein gericht, das alles sein kann: genussmoment, seelentröster, maßloser exzess – oder eben einfach der perfekte burger. abwechslungsreich und überraschend liefert es spektakuläre 70 rezepte – mal mit fleisch, fisch oder käse, mit verschiedenen brotsorten, selbstgemachten chutneys und ausgefallenen zutaten wie apfel, papaya oder lachs. dieses buch zeigt, dass alles, was man bisher für burger gehalten hat, bloß belegte brote waren.“

    dem schließe ich mich mal so an… und lasse euch wissen, wenn wir es in unserer neuen küche burgermäßig so richtig krachen lassen!

    ahoi sagt,

    eure anja

    p.s.: mein herzlicher dank geht an den callwey-verlag für das wundervolle rezensionsexemplar. es wird schon bald küchenspritzer bekommen…

    13. April 2016 • allgemein, kombüse • Views: 58

  • NOTRUF HAFENKANTE – hinter den kulissen der hamburger fernsehserie – eine behind-the-scenes-fotostory

    moin ihr lieben,

    ein ganz normaler samstag in hamburg. das wetter ist durchwachsen, die menschen gehen in hafennähe spazieren… und stoßen auf ein drehteam. straßen sind abgesperrt. was ist da los?

    ich durfte genauer schauen – denn ich war eingeladen, einen blick hinter die kulissen von NOTRUF HAFENKANTE zu werfen. wie spannend! begleitet mich zu meinem setbesuch dieser hamburger fernsehserie. habt ihr lust? weiterlesen

    29. März 2016 • allgemein, szenen (m)einer stadt • Views: 128

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