über das neu-sein in hamburg und dinge, die ich liebe... Das Tuten der Schiffe

  • amys alter türshutter – gerettetes herzding, erzählt für das #herzdinge-projekt

    moin ihr lieben,

    nach meiner gestrigen politisch bedingten gehirnlähmung melde ich mich heute einen tag zu spät mit meinem herzdingeprojekt… allerdings dafür mit einem so wundervollen herz-ding, dass ich ganz aus dem häuschen bin.

    ich fragte amy danach, was ihr herz-ding ist, was sie bei mir vorstellen möchte. amy schreibt den blog einfallsReich und da ist der name programm. amy ist einfallsreich, kreativ, eine wahre ästhetin, wahlbremerin und ich rate euch dringend dazu, auch ihrem wunderschönen instagramstream zu folgen. die bildsprache ist so schön!

    amy und ich begegneten uns kürzlich bei einem event. ein paar wochen später hatte ich eine nachricht von ihr. auf einem flug hatte sie zufällig neben einer meiner freundinnen gesessen. was für ein zufall.

    amys alter türshutter – herzding aus bremen

    so einen zufall beschreibt amy auch in ihrer geschichte rund um ihren alten türshutter, den sie in bremen gerettet hat. eine tolle herz-dinge-story, mit ein bisschen abenteuerlust, kreativität, vorstellungsvermögen und ganz viel liebe zum ding.

    hier komt ihre geschichte:

    … War gar nicht so leicht, sich zu entscheiden, zwischen all den Herzensstücken und Lieblingsdingen bei mir. Witziger Weise, habe ich vor einigen Wochen etwas zu „entmüllen“ begonnen und habe hier und da auf Insta gezeigt, was behalten werden musste, weil: Liebe zum Ding ;-)

    Letztendlich habe ich mich für den vor Jahren gefundenen“ riesengroßen Türshutter entschieden, der oben im Gästezimmer steht. Und so kam`s…

    Mit dem Fahrrad unterwegs, haben eine Freundin und ich gesehen, dass eine wunderschöne alte Bremer Villa im Stadtteil Schwachhausen abgerissen wurde, um auf dem Grundstück ein Mehrfamilienhaus zu bauen. Neugierig lugten wir durch den Bauzaun. Zu uns gesellte sich eine *üblich“ fein gekleidete Schwachhauserin mit ihrem Hund und bedauerte ebenfalls mit uns den Abriss. Meine Freundin und ich beschlossen durch den Bauzaun zu klettern. Daraufhin, die Dame mit Hund: „Also ich habe ja noch nie was Verbotenes in meinem Leben getan, aber diesmal, ich komme mit!“
    Wir entdeckten wahre Schätze… ein entzückendes Gartenhäuschen, etliche Holzläden, wunderschöne alte Türen und Fenster, die teilweise schon auf einem Schuttberg zum Abtransport lagen.
    Kurzerhand fuhren wir nach Hause, holten den Lastwagen (meine Freundin ist Garten- und Landschaftsbauerin und besitzt so ein Teil) und schleppten, was wir schleppen konnten vom Grundstück.
    Ich behielt diese Holztüren… sie sind nichts besonderes, aber sie wollten „gerettet“ werden.

    amys alter tuershutter, herzdingeprojekt

    da würde ich kurz wiedersprechen wollen… nichts besonderes? hm?! ich finde es sensationell dekorativ! und weil so viel kreatives talent selbstverständlich bemerkt wird, hat bereits die zeitschrift LISA darüber breichtet. da ist mir sozusagen eine herzdinge-projekt-geschichte eines berühmten teiles ins netz gegangen. ist der einrichtungsstil nicht einfach zum niederknien?

    amys alter tuershutter, herzdingeprojekt

    danke, liebe amy, dass du uns diese kleine abenteuergeschichte erzählt hast. ich freue mich sehr darüber, und werde mich weiterhin gern von deinen tollen bildern und kreativen umsetzungen begeistern lassen.

    was sagt ihr? ist dieser alte türshutter nicht ein interior-traum?

    ahoi und herzlich,

    amy und anja

    fotocredit: alle bilder @ amy kausch/ Blog einfallsReich

    25. September 2017 • #herz-dinge-projekt, allgemein, persönliches • Views: 3

  • #herz-dinge-projekt: meine lieblingspostkarte zum 40. geburtstag

    moin ihr lieben,

    sonntag – zeit für herz-dinge. heute wieder ein lieblingsding aus meinem eigenen haushalt – ich zeige euch meine liebste lieblingspostkarte. sie erinnert mich an ein wundervolles fest zu meinem 40. geburtstag. der ist ja nun schon ein paar jahre her. damals feierte ich mit meinen freunden ein geburtstags-fest im wohlerspark.

    zu der zeit war ich gerade 2 jahre in hamburg. ich hatte mit dem fest gewartet, bis sommer ist. mein wintergeburtstag sollte mich nicht dazu verdonnen, drinnen zu feiern. so hatte ich es zu meinem dreißigsten damals auch schon gemacht. im garten meiner eltern, mit platz zum zelten für all meine freunde von weit her.

    ein symbol für meinen hamburger neustart – meine lieblingspostkarte zum 40. geburtstag

    vor 4 jahren also lud ich ein zu häppchen, gegrilltem und getränken in den park in altona (an den fotos und der blogpost-aufteilung seht ihr, dass ich da noch das bloggen übte!), der früher mal ein friedhof war. wir hatten dort ein ruhiges eckchen ausgewählt, meine eltern hatten ihr wohnmobil dabei, so dass wir quasi sowohl eine  mobile kaffeeküche, als auch ein mobiles klo dabei hatten. und eine menge leckereien.

    zu dieser gelegenheit, bei diesem geburtstagsfest  wurde mir so richtig derbe (wie wir hier in hamburg sagen) deutlich, was für ein wahnsinniges glück ich hier hatte. nach 2 jahren, in denen ich völlig neu in der stadt und mit lediglich 1-2 kontakten aus meinem früheren leben, hier neu angefangen hatte…. waren nur wunderbare leute zusammengekommen. sie alle auf einem fleck zu sehen, so sichtbar, was für gute wendugen mein leben in dieser fabelhaften hansestadt nimmt… an all das erinnert mich diese postkartem (die damals an dem geschenk meiner übergangs-wg-leutchen hing). auf der rückseite ist ein herzlicher text, ein gemaltes tutendes schiff und unterschriften und glückwünsche von menschen, die für meinen neustart stehen.

    daran hänge ich etwas mehr, als nur ein bisschen…. und daher hängt diese karte bei mir im badezimmer neben dem spiegel, hat zahnpastaspritzer und ihr anblick erfreut mich jeden einzelnen morgen.

    habt ihr auch solche schriftlichen erinnerungen, die ihr hütet, wie einen kleinen „good-vibrations-schatz“? sagt es mir gern!

    ahoi, sagt

    eure anja

    17. September 2017 • #herz-dinge-projekt, allgemein, persönliches • Views: 16

  • #herz-dinge-projekt: connys rezeptsammlung

    moin ihr lieben,

    leuteeee, es ist sontag! zeit für mein herz-dinge-projekt. heute mit smilla – die eigentlich conny heisst, die ich aber gedanklich immer smilla nenne, da sie den tollen blog SMILLAS WOHNGEFÜHL (untertitel: glücklich selbstgemacht!)   schreibt. wir begegneten uns kürzlich bei einem DIY-event in der neustadt und hatten uns direkt ne menge zu erzählen. kein wunder also, dass ich sie mit als erste für einen gastbeitrag für das #herz-dinge-projekt im kopf hatte.

    smilla aka conny schreibt über diy, food, interior und lifestyle. und dann steigt sie auch schon mal in lost-places ein… auch das haben wir ja gemeinsam…  ihr blog ist vielfältig….und entsprechend ist da nun ihr herz-ding, was mir sofort auch zu herzen geht. erinnert ihr euch an meine familienrezepte von vorletztem winter? omas eiserkuchen, rindfleischsuppe, spritzgebäck, schlabberkaps und mamas brot…. allesamt aus unserer handgeschriebenen familien-rezeptsammlung. uns so ist das auch bei smilla. sie zeigt uns einen tollen einblick in ihre geerbte rezeptsammlung und berichtet davon, warum sie ihr am herzen liegt. freut euch auf diese neue herz-dinge-geschichte. sie passt super hierher:

    herz-dinge-projekt: handgeschriebene rezeptsammlung

    # herz-dinge-projekt: handgeschriebene rezeptsammlung

    Erst einmal herzlichen Dank Anja, dass ich hier mit dabei sein darf! Als Anja mich anschrieb und fragte, ob ich bei ihrem Herz-Dinge-Projekt dabei sein möchte, war mir sofort klar: ja, ich will! Und ohne, dass ich lange drüber nachdenken musste, stand auch mein Herz-Ding sofort fest: die kleine Koch & Back-Kladde meiner Mutter.

    Klar, man hat viele Sachen, die einen im Leben begleiten und sehr ans Herz gewachsen sind. Aber diese lockere und zum Teil recht unordentliche Sammlung von Rezepten, noch dazu in einem total unstylishen Ordner ist für mich wie eine kleine Verbindung zu meiner Vergangenheit, zu meiner Kindheit. Meine Mama ist leider schon früh verstorben, aber jedes Mal, wenn ich diese Kladde aufschlage, ist es so als wäre sie noch da. Hört sich kitschig und rührselig an, ist aber einfach so. Viele Gerichte (vor allem Kuchen), die meine Mutter hier handschriftlich notiert hat, werden von mir (und meinen Schwestern) auch heute noch gebacken.

    Teilweise sind die Rezepte auch von einer guten Freundin meiner Mutter geschrieben, mit kleinen persönlichen Anmerkungen, wie „nun mach mal schön!“ oder „mit Vanillesoße servieren, damit rutscht es bei den Kinder besser“….herrlich! Auch das Familien-Rezept für Pflaumenmus findet sich in dieser Kladde, die Seite ist übersät mit dunklen Spritzern von eben jener klebrigen Masse und ich kann mich noch gut daran erinnern: der Pflaumenmus wurde immer stundenlang in einem großen Gänsebräter im Backofen „gekocht“ und die ganze Küche roch herrlich intensiv nach dem wirklich ordentlichen Schuss Rum, der zum Schluss unter die Masse gerührt wurde….kein gekaufter Pflaumenmus der Welt schmeckt so gut wie dieser, glaubt es mir!

    Vorne in dem – nicht mehr ganz taufrisch aussehenden- Ordner hat sie zudem noch ein uraltes Schulkochbuch (vielleicht von meiner Oma??) aufbewahrt, in altdeutscher Schrift, zerfleddert und schon mit Paketklebeband geflickt, steht dort auf der ersten Seite der Satz: „Das Kochen ist schon in kleinen Anfängen eine Kunst, auf die jede Hausfrau ihr bestes Können verwenden muß.“ Ok, ich geb mir Mühe, aber mit dem besten Können klappt es nicht immer…vor allem wenn es wieder einmal schnell gehen muss….sehr interessant ist übrigens auch das Kapitel über das „Aufwaschen und Aufräumen der Küche“ ….ich muss noch viel lernen ;-)

    Jetzt kennt ihr eines meiner Herz-Dinge…..sehe ich die Handschrift meiner Mutter, fühl ich mich so wunderbar zuhause….

    herz-dinge-projekt: handgeschriebene rezeptsammlung

    oh, liebe smilla-conny. was für ein schöner abschluss-satz und die geschichte mit den anmerkungen der freundin deiner mutter ist ja total bezaubernd… da müsste ich beim nachbacken auch immer schmunzeln… und- wusstest du, dass bielefeld wegen des firmsitzes und der herkunft von dr. oetker auch puddingtown genannt wird? ich war mal 20 jahre da, und es gibt tage, da riecht ein teil der stadt ein bisschen nach puddingpulver….

    ich danke dir so sehr, dass du dieses herz-ding in meinem neuen sontags-projekt mit uns teilst.

    habt ihr auch überlieferte rezepte und handgeschriebene zettel, die schon die spuren des nachbackens und nachkochens aufweisen? dann erzählt sie uns.

    ahoi sagen smilla-conny und anja

    10. September 2017 • #herz-dinge-projekt, allgemein, persönliches • Views: 40

  • das arnoldstraßenfest in ottensen – was nachbarn auf die beine stellen können

    moin ihr lieben,

    am letzten wochenende war es soweit: das alljährliche arnoldstraßenfest stand an. welches uverschämte glück ich habe, hier gelandet zu sein, hab ich euch in meinem blogpost über die wohnungssuche in ottensen ja schon einmal erzählt. ich glaube, wenn ihr diese bilder seht, versteht ihr noch mehr, was ich meine.

    ein bisschen plaudere ich von hinter den kulissen… die organisation des arnoldstraßenfestes liegt nämlich in der hand einiger weniger nachbarinnen… und ich kann mich wirklich nicht damit brüsten, einen großen teil dazu beizutragen… aber einen kleinen teil… und aus vielen kleinen teilen zaubern wir gemeinsam als nachbarschaft ein tolles straßenfest – von nachbarn für nachbarn. schaut selbst: weiterlesen

    8. September 2017 • allgemein, szenen (m)einer stadt • Views: 37

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