#herz-dinge-projekt: ab heute hier neu!

herz-dinge-projekt-spitzentaschentuch

moin ihr lieben,

herz-dinge-projekt? ja! jetzt hier neu. wisst ihr, wenn das leben ein bisschen durchgerüttelt wird, passieren ja ne menge dinge. ich werde erfinderisch. und ein ergebnis meiner neuen kreativen anflüge ist mein herz-dinge-projekt.

zum einen bin ich davon überzeugt, dass es gut ist, mit den dingen in unserem besitz gute gefühle zu verbinden. in diversen ratgebern zum thema entrümpelung stoße ich seit jahren immer wieder auf die aussgae, dass dinge, an denen das herz nicht wirklich hängt, und die keine klare funktion oder keinen nutzen haben, zu ballast werden können.  zum anderen stehe ich ja seit einigen wochen tatsächlich vor der situation, meine besitztümer neu über die wohnung zu verteilen – die wohnungsaufteilung umzugestalten, den räumen eine neue funktion zu geben. bei der gelegenheit werde ich einerseits damit konfrontiert, was ich alles besitze [alter verwalter – was für ein überfluss!], und andererseits fallen mir auch gegenstände in die hand, an denen mein herz so richtig doll hängt.

herz-dinge-projekt – bewusst von dingen umgeben sein, die uns am herzen liegen

und wie das so ist, wenn wir eine krise durchstehen. die sentimentalität spielt eine große rolle. und da dachte ich so bei mir: ich hole die dinge aus ihrer anonymität… … ich berichte über meine herz-dinge. erzähle euch, woher ich sie habe und wieso mein herz daran hängt. weil -interessanter weise [und ich besitze eine menge kram], springt das herz nur bei einigen wenigen teilen an. und da das gegenstück zu diesem neuen projekt mein #daskannweg-projekt wird. (jedoch nicht wöchentlich, sondern ein mal monatlich  – und dort zeige ich euch, welche dinge in dem monat mein leben verlassen durften. start ist ende august) werde ich langsam immer mehr von den herz-dingen umgeben sein. ich werfe ballast ab und gebe den dingen ihren sinn und eine präsenz. das ist das ziel meines #herz-dinge projektes. und weil ich neugierig bin, frage ich zwei mal im monat andere bloggerinnen, instagramerinnen oder freundinnen nach den herz-dingen aus ihrem besitz… und dann machen wir eine mitmachaktion daraus. ja?

wie findet ihr das? hm? gerne rückmeldung hier in den kommentaren! ich freue mich dann. lasst uns gemeinsam was cooles draus machen.

und hier kommt mein herz-ding nummer 1 für diese kategorie:

herz-dinge-projekt-spitzentaschentuch herz-dinge-projekt-spitzentaschentuch

omas umhäkeltes spitzentaschentuch.

es war mir nach vielen jahren, in denen dieses stofftaschentuch ein dasein in der tischdecken-abeilung meines kleiderschrankes fristen musste, irgendwann ein bedürfnis, es zu nutzen. aber die nase putzen? nicht mit diesem handarbeits-meisterwerk. also begann ich, das edle tüchlein zum polieren meiner brille zu benutzen. jeden morgen. denn, was nützt mir die schönste erinnerung im hintersten dunklen eck des schrankes? her mit den schönen dingen. alle in mein leben. alle sichtbar und funktionell bitte.

kennt ihr das?

kürzlich holte ich zum beispiel meinen schwarzen blazer raus, und mein schwarzes etui-kleid…. die immer „für gut“ im schrank hingen…. und was soll ich sagen? ich hatte mittlerweile so viel abgenommen, dass beides schon etwas zu weit war – ich hatte zu lange auf einen anlass gewartet… also – meine frage zum herz-ding im august lautet: worauf warten?

ich freu mich, wenn euch was dazu einfällt.

nächste woche dann hier, das erste spannende herz-ding einer befreundeten bloggerin. bleibt neugierig!

ein herzliches ahoi,

eure anja

hey! du möchtest dabei sein? ein herz-ding aus deinem leben vorstellen? schreib mir gern. dann planen wir das. künftig hier immer sonntags als ein wöchentliches format!

8 Antworten

  1. 6

    Liebe Anja, eine sehr schöne Serie! Und ja: worauf eigentlich warten? Das „gute“ Geschirr nur für Festtage oder Gäste (wie es meine Eltern hatten) gibt es hier zwar nicht, aber doch so einige Dinge, die man immer „aufschont,“….warum eigentlich?
    Das werde ich jetzt auch mal ändern.
    Liebe Grüße
    Smilla

  2. 5
    Mathilde says:

    Eine prima Idee, das finde ich auch. Im vergangenen Jahr habe ich – irgendwie das ganze Jahr hindurch jeden Monat wieder – meine Wohnung renoviert und entrümpelt. Seitdem ist schon wieder ein gutes halbes Jahr vergangen und immer häufiger fallen mir wieder Dinge in die Hände, bei denen ich mich frage, möchte ich mein Leben weiter mit ihnen teilen. Und wenn ja, wie genau? Hinten im Schrank vielleicht nicht. Deshalb: Ich bin gerne dabei.

  3. 4
    Andrea says:

    Eine schöne Idee! Ich habe heute gerade im aktuellen Stern den Bericht zum Thema ‚Mach dein Leben leichter‘ gelesen, in dem es u.a darum ging, dass die Autorin nach einer langen Reise wieder nach Hause kam und dann von einer 200m² Wohnung in eine 1 Zimmer- Wohnung umgezogen ist und sich dabei von viel überflüssigem Ballast getrennt hat. Was soll ich sagen: nach dem Urlaub wird aufgeräumt und ausgemistet – die ebay-Kleinanzeigen und das Sozialkaufhaus werden sich freuen. ;)
    Dir eine erfolgreiche und ballastarme Woche!
    Sonnige Grüße aus Marokko
    Andrea

  4. 3
    Franziska says:

    Moin Anja,
    da freue ich mich auf Deine Beiträge. Es ist schön, ein Zeichen für Bedeutsamkeit und gegen Überfluss zu setzen. Danke an Dich dafür. Franziska

  5. 2
    nadinski says:

    Die umhäkelten Taschentücher von Oma kenne ich auch noch. NIE wollte ich meine Nase mit Papiertaschentüchern putzen. Niemals. Meine Meinung dazu habe ich geändert. Aber ich erinner mich sehr oft daran. Habe aber keine mehr. <3

  6. 1
    Li-Sa says:

    Oh, das ist aber eine schöne Idee, liebe Anja. Ich folge Dir schon eine Weile auf Instagram und hab da eben die neue Aktion entdeckt. Dazu lasse ich mir gerne etwas einfallen. Und ich bin tatsächlich gespannt auf die Geschichten hinter den Dingen. Es ist schön, wenn die Sachen Bedeutung haben.
    Viele Grüße aus dem Süden unbekannter Weise, Lisa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.