#daskannweg – entrümpeln mit marie kondo – part 1 – kleidung

#daskannweg- kleidung aussortieren- marie kondo

moin ihr lieben,

hier geht es gerade richtig rund. das projekt? #daskannweg! entrümpeln mit marie kondo. ich möchte weniger vom überfluss und mehr von bedeutsamen dingen umgeben sein. und da heisst es: ausmisten! und zwar rigoros.

seit einer kleinen weile lebe ich ja wieder allein. seit viiiielen jahren wieder. und schaue mich um in dieser wundervollen wohnung…. und dachte bislang immer, das gehört ja alles uns. aber: es gehört viel von dem beweglichen kram wohl einfach mir. ich richtete mich über die jahre durch die anschaffung schöner boxen, schachteln und praktischer aufbewahrungshelferlein ein. es ist wohl alles gut sortiert, aaaaber: so viel! zeit für einen schluss-strich!

besonders in papierkram- und bastelsachen-orga bin ich superschlecht. also: ran da! und da marie kondo mit ihrer aufräummethode „magic cleaning“ ja in aller munde ist, habe ich mich auch dafür entschieden. und siehe da – die neuen erkenntnisse purzelten in den ersten 30 seiten bereits. wollt ihr wissen, wie ich nun vorgehe? dann gibt es jetzt ein mal monatlich hier die rubrik #daskannweg. und ich erzähle euch meinen entrümpelungs- und strukturschaffungs-prozess. denn, ehrlich gesagt, schafft es mir ein bisschen druck, wenn ich das hier mit euch als meiner öffenlichkeit mache. da will ich ja am ende eines jeden monats eine entrümpelungs-erfolgsgeschichte berichten. ne?

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#daskannweg: entrümpeln part 1 – die kleidung, schuhe und taschen

tja, mein erster ausmist-irrtum lag schon darin, dass ich bislang zimmer- oder schränkeweise vorging. so habe ich das wohl in den letzten 25 aktiven jahren meiner ausmist-karriere gemacht. aber die KonMari-methode sieht da anderes vor. es geht um die kategorien, also um das intensive und rigorose ausmisten einer ganzen kategorie. den beginn macht die kleidung. darunter fallen eben auch alle jacken, mützen, taschen, schuhe, die im gesamten haushalt verstreut sind. auch die klamotten aus der unterbettkommode, die eingemotteten wintersachen… die gürtel und halstücher… alles! raus aus den schränken. alles auf einen stapel. uff! ich hab dann bei der bestandsaufnahme freiwillig noch die stoffbeutel, regenschirme und den schmuck dazugenommen… weil ich grad so im flow war.

vor dem eigentlichen akt des ausmistens stehen bei marie kondo 2-3 philosophische fragen, die sozusagen als leitsatz durch den prozess begleiten. das ist auch ein guter auftakt… denn : so richtig leicht ist das nicht. wenn wir uns von der hälfte unseres klamottenbestandes trennen wollen, dann fallen da einige entscheidungenn sehr leicht, andere lassen (zumindest mich) hadern. dankenswerter weise wird im bereich kleidung aussortieren meine entscheidung ja allein dadurch vereinfacht, dass ich ja dabei bin, sehr viel gewicht zu verlieren. so passen viele klamotten ohnehin nicht mehr richtig.

im bereich halstücher stieß ich auf einige relikte, die mich so sehr im bereich meiner alten beruflichen tätigkeit (sozialpädagogik) verorteten, dass ich beim ausräumen richtig lachen musste. von diesen halstüchern hatte ich mich sozusagen klammheimlich durch meine berufliche veränderung weg-entwickelt. kein sozi-dresscode mehr nötig und gewünscht. danke für die schöne zeit, ab in die tasche für die spendenprojekte.

marie kondo leitet uns dazu an, die dinge in die hand zu nehmen, zu spüren, ob das einzelne teil uns glücklich macht, oder ob es einfach nur irgendein besitz ist. tja. und da ist bei mir doch einiges zusammengekommen, was weg darf. schon im ersten schritt.

entrümpelt ist erst, wenn die dinge das haus verlassen haben. eine gute erkenntnis. denn das spornte mich direkt dazu an, mich darum zu kümmern, wohin ich die guten sachen geben kann. gute antworten gibt es in der KonMari-Methode auch auf den impuls, die dinge als schlaf- oder homewear-klamotten zu behalten. dieser teil meines kleiderschrankes beinhaltete derart viele shirts und buxen…. aber- ich möchte doch auch nachts gern von dingen umgeben sein, die mich glücklich machen. also: das new-york-t-shirt durfte bleiben, aber das alte ramones-t-shirt konnte weg. versteht ihr den unterschied? das ziel sind herzendsinge. überall und ausschließlich. wohin also mit den anderen teilen?

eine gute hamburger adresse für kleiderspenden: hanseatic help

meine guten klamotten, taschen und schuhe habe ich direkt zu HANSEATIC HELP gebracht. sie haben ihre lagerhallen an der elbe und nehmen spenden entgegen, die an geflüchtete und hilfsorganisationen für geflüchete weitergegeben werden. auf der homepage steht immer, welche dinge gerade besonders benötigt werden. durch tolle sammelaktionen, allesamt ehrenamtlich organisiert, kommt da so viel hilfreiches unter einem dach zusammen, dass ich gar nicht überlegen musste. selbst die dinge, von denen ich dachte: das hatte ich nur ein mal an, das kann zu ebay – nein! es durfte mich sofort verlassen und die kleider, die für mich fehlkäufe darstellten, werden vielleicht eine geflüchtete frau fabelhaft kleiden?! die vorstellung daran mag ich.

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ich versuche, keine angst vor dem papierkram-entscheidungs-prozess zu haben und vor allem auch dem ausmisten der hobby-und bastelprojekte-kisten gelassen entgegen zu sehen….

ihr dürft mich an meinen worten messen, in 1/2 jahr werde ich nur noch die hälfte besitzen. ich werde berichten. monatlich ein mal… egal wie es läuft.

eure gedanken zu überfluss, #herzensdingen und entrümpelungsaktionen freuen mich. auch ein bisschen motivation ab und an kann nicht schaden. denn da steht mir noch einiges bevor!

ahoi sagt eure anja

6 Antworten

  1. 4
    Mathilde says:

    Ich habe letztes Jahr tatsächlich ganze 12 Monate damit zugebracht auszumisten. Mir hat es geholfen, mich zu fragen, ob der betreffende Gegenstand in einer bestimmten Rotation genutzt wird. In vielen Ratgebern steht ja, dass alles, was man mindestens ein Jahr lang nicht genutzt hat, weg kann. Das war mir zu strikt. Nur weil ich im letzten Jahr nicht Ski fahren war, muss ich ja nicht gleich die Skibrille und all die anderen Utensilien für den Sport weg schmeißen. Außerdem durfte, ach: musste alles bleiben, womit ich eine wichtige Erinnerung verbinde (Herzensjunge also) und Bücher habe ich von den Wegwerffragen ausgenommen. Ich habe meine Bücherwand als externes Gedächtnis einfach zu gerne. Trotz dieser großen Einschränkungen ist über das Jahr verteilt eine gehörige Menge weg gekommen. Seitdem bin ich viel zurückhaltender mit dem Kaufen neuer Sachen. Bestimmt lässt das im Lauf der Zeit auch wieder nach, aber im Moment frage ich mich oft als erstes, ob es mir die Wohnung zumüllen wird. Bei Kleidung versuche ich sogar für jedes Teil, das in meinen Schrank einzieht, eines gehen zu lassen.

  2. 3
    lou says:

    ups. zu schnell abgeschickt.
    manchmal brauchen neue lebensabschnitte neue muster! sich neu zu sortieren, geistig und räumlich, kann eine gute chance sein, in balance zu kommen. sich nur mit sachen zu umgeben die man liebt klingt erst mal ganz einfach, aber irgendwie ist es das nicht, gell? aber jeden tag kommt man dem näher und fühlt sich jeden tag ein bisschen freier und besser. ich drück dich ganz feste anja ! ❤

    • 3.1
      anja says:

      ach, liebe lou! ich weiß einfach, dass der weg richtig ist… und entscheide manchmal auch ein bisschen nach „lieb ich nicht, ist aber wunderschön, darf bleiben“… so wird das für mich was. herzlich, anja

  3. 2
    lou says:

    bin auch mit marie am ausmisten und befreie mich fast täglich von irgendwas!! heute kommen männer von der wohlfahrt und holen möbel und diversen küchenkram ab. letztens hab ich 4 umzugskartons kleidung zur kleiderstube geschafft. wenn man einmal über den punkt ist, das man für seinen alten kram noch geld bekommen könnte (wenn man sich selber hinstellt, was man eh nie macht), dann geht es wahnsinnig schnell!!! fühle mich so befreit wie lange nicht mehr!

  4. 1
    Lisa says:

    Liebe Anja,

    Das freut mich, dass du auch grade mit Marie ausmistest. Ich mache das auch gerade und habe eine Freundin ebenfalls infiziert. Allerdings blogge ich nicht darüber.

    Ich habe meine ganze alte/neue Kleidung, die weg kam, an die Diakonie Spendenannahme gegeben.

    Viel Erfolg und ich freue mich auf den Bericht vom nächsten Monat. Vorher/nachher Bilder fände ich auch spannend

    Liebe Grüße
    Lisa

    • 1.1
      anja says:

      liebe lisa, ja es ist ein richtiges entrümpelungs-fieber ausgebrochen, scheint mir. ich glaube, vorher-nachher-bilder sind mir zu privat… ich schau mal wie ich es umsetze. danke für die anregung.
      herzlich, anja

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