über das neu-sein in hamburg und dinge, die ich liebe... Das Tuten der Schiffe

  • mit dem rad zur IGS – zur nachahmung dringend empfohlen!

    moin ihr lieben,

    wow! was für ein schöner tag das war.. und wieviel glück mit dem wetter wir hatten… meine eltern waren zu besuch und wir sind mit den rädern nach wilhelmsburg gedüst… wobei gedüst bei dem gegenwind vielleicht fast ein bisschen geprahlt ist…

    achtung, jetzt kommt ein bildermeer:

    wir hatten bis um 11:00 uhr schon das altonaer rathaus gesehen, den schellfischposten besucht, die läufer des halbmarathons beklatscht, einige harleys der harley-days gesehen und gehört , eine sambaband getroffen und den fischmarkt überquert… an normalen tagen, reicht das schon, aber hier ging unser tag erst los…

    weiter gings mit den rädern durch den alten elbtunnel. nicht erst auf der anderen seite, mit dem panoramablick auf die hafenkulissse, durfte ich feststellen, dass mein vater mindestens so gerne fotografiert wie ich. herrlich! normalerweise halte ich ja alleine jede gesellschaft auf, um zu knipsen, was das zeug hält…

    es sah ständig danach aus, dass wir mindestens nasse füße bekommen… so mussten wir am plattenladen (creperie und musik) leider vorbeidüsen, um trockenen fußes zur IGS/ IBA zu kommen… da halfen ja schirme beim zu fuß gehen…

    und ab hier, teile ich mit euch einen teil meiner visuellen eindrücke nahezu unkommentiert…

    (der hängesessel an einem steg am wasser hatte es mir absolut angetan!… da hätte ich ewig sitzen können!)

    insgesamt gibt es eine menge abwechslungsreicher momente, sich abwechselnde landschaftsbilder und tolle farbenmeere zu bestaunen. ohne probleme hätten wir auch länger als 6 stunden unserer zeit dort verbracht, ohne, dass es eintönig geworden wäre.

    mein tipp: 2 besuche einplanen, einen für die IGS, einen für die IBA-projekte. beides zusammen wäre ein eindrücke-overkill geworden.

    so gegen 16:00 uhr kamen wir dann noch unverhofft in ein vollig skurilles szenario. die band right said fred spielte live auf einer bühne ihre „smash hits“… erinnert ihr euch? i´m to sexy for my shirt…
    in diesem sinne!

    ach, noch ein wort:
    es gibt viele gegener der IGS (internationale garten-schau) und IBA (internationale bauausttellung). sie finden u.a. zurecht, das geld könnte besser in bezahlbaren wohnraum gesteckt werden, oder in den ausbau von sozialen beratungsstrukturen… aber dennoch konnte ich den ausflug sehr genießen.  … und wilhelmsburg hat mir wirklich gut gefallen… ich komme da jetzt öfter hin, sehe mir die gegenden abseits der „aktuellen trends“ an.. ich werde berichten!

    (die guten argumente dagegen findet ihr dei der initiativer recht auf stadt oder z.b. hier)

    23. Juni 2013 • inspirierendes • Views: 692

  • DIY – hängende welt… oder: reiseziel new york

    moin ihr lieben,

    ja, es ist vielleicht abgeschmackt, aber: ich war noch niemals in new york… und daher habe ich mir jetzt eine motivationshilfe zusammengestellt…

    seit jahren träume ich davon, mit viel zeit und gut informiert die spannensten ecken dieser stadt zu erkunden… irgendwie habe ich den eindruck, ich habe erst verstanden, wie die welt tickt, wenn ich dort war. merkwürdig, oder?

    irgendwas war immer, was wichtiger war, oder wofür ich das geld brauchte… ohne einen konkreten plan werde ich da wohl nie hinkommen…

    gut im wohnzimmer positioniert, habe ich durch meinen umfunktionierten globus (ein flohmarktfund aus bremen), nun immer mein ziel vor augen. zusammen mit der spardose:

    … und der längst vorbereitenden reiseliteratur [ der tolle büchertipp zu den (second-hand-)märkten der stadt stammt von der fabelhaften nic ]…

    … komme ich meinem ziel, über den brooklyn flea market zu schländern und mich auf die treppenstufen vor carrie bradshaws angeblicher wohnung zu setzten, gefühlt ein stück näher… es kann ja nicht schaden, mich mit meinen träumen zu umgeben…

    für die hängende version dieser welt habe ich die halterung und beleuchtung des globus entnommen und von unten durch das loch der ehemaligen lampenfassung ein kleines gebundenes kreuz aus streichhölzern als aufhängung improvisiert… zusammen mit dem neonband macht sich das doch ganz gut, oder?

    eure new-york profitipps und durchhalteparolen sind hier mehr als willkommen!

    22. Juni 2013 • diy • Views: 1199

  • lieblingsfrucht mango mit rucola und rosé champignons… ein toller sommersalat!

    moin ihr lieben,

    guckt mal, ich habe gekocht… (naja, genaugenommen wird bei salat ja eher weniger gekocht, in diesem fall warens nur die nudeln)

    … und ich sage euch, dieses essen gibts hier jetzt ständig…

    in der living at home habe ich das rezept entdeckt… und bin sofort auf die zutatenliste angesprungen. ich liebe mangos. ich habe sie mehrfach in urlauben reif vom baum bekommen… seitdem ist die mango mein oberabsolutes lieblingsfrüchtchen.

    die zutaten habe ich auf dem markt besorgt…

    und dann habe ich direkt mal eine kleine rezeptveränderung vorgenommen, apfel- durch himbeeressig und dijon- durch feigensenf ersetzt (das war grad im haus)… ich muss sagen, es hat dem ergebnis in keinem fall geschadet!

    beim kochen ist es bei mir so, wie beim nähen: viel freestyle.

    hier ist meine veränderte zutatenliste:

    • 250 g tagliatelle
    • 2 knoblauchzehen
    • 8 EL himbeeressig
    • 50 ml gemüsebrühe (am besten ohne hefe)
    • 2 TL feigensenf
    • 2 TL honig
    • 1/2 TL grob geschroteter Chili
    • 2 zwiebeln
    • 100 g rosé champignons
    • 150 g rucola
    • 2 mango
    • 6 EL gutes olivenöl
    • meersalz und pfeffer

    die nudeln bissfest kochen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.
    knoblauch pellen, kleinschneiden und im mörser mit ein wenig meersalz zerreiben (ich habe keinen mörser, es ging auch in einer tasse mit einem löffel).
    den essig, die gemüsebrühe, den feigensenf zusammen mit einer prise geschrotetem chili, honig und pfeffer verquirlen.

    das olivenöl mit einer gabel unterschlagen. (wir haben das glück, von einem bekannten  sein selbstangebautes und hergestelltes griechisches olivenöl zu bekommen… das war super dafür).

    zwiebeln in feine ringe schneiden, champignons putzen und in sehr feine scheiben hobeln.
    nudeln, pilze und zwiebeln mit dem dressing mischen.

    rucola putzen, mangos in kleine würfel schneiden und dann beides vorsichtig untermengen. mit salz und pfeffer abschmecken und dem restlichen chili besteuen…

    voilà! supertolles sommeressen, nicht ganz low carb, aber dafür richtig lecker!

    das war jetzt schon das zweite rezept aus der living at home, auf das ich voll abfahre…kompliment an die food-redaktion!
    die himbeerbaisertorte stelle ich euch auch noch irgendwann vor…
    guten appetit zusammen!
    was gabs bei euch?

    20. Juni 2013 • kombüse • Views: 833

  • ankommen in hamburg – teil 3 – eimsbush

    moin ihr lieben,

    ich muss zugeben, ich habe mich schwer getan damit, in hamburg anzukommen. der lärm, die weiten wege, und… DIE NACHBARN!

    aber heute, als ich so das kleine stückchen zum markt in eimsbüttel schlenderte, war ich plötzlich verliebt in meine hood.
    ganz besonders das stückchen der lappenbergsalle hats mit angetan, zwischen methfesselstraße und grundstraße:

    durch die treppen vor den häusern muss ich unwillkürlich an carrie bradshaw und ihr zuhause (angeblich in der in der upper east side von new york) denken… ihr findet das weit hergeholt? egal! der teil der lappenbergsallee bietet mir mein persönliches new york-gefühl.

    heute hatte ich zeit, wollte im bioladen nach ner biokiste fragen, wollte zutaten auf dem markt für die rhabarbermuffins und den mango-rauke-tagliatelle-salat kaufen und einen schnellen espresso trinken.
    beim schländern mit meiner kamera habe ich einen kleinen teil dieses schönen fleckchens in eimsbüttel für euch festgehalten.

    2 mütter fuhren ihre kinder in den buggys so nah an der kuh vor dem bioladen vorbei, dass die kinder die glocke läuten konnten. der verkäufer im bioladen kannte den nach-hause-weg seiner älteren kundin und riet ihr, eine kleinere flasche essig zu kaufen, damit sie nicht so schwer tragen müsse… und plötzlich: hatte ich ein zu-hause-gefühl. jey!

    insgesamt ist eimsbüttel ein wirklich entspanntes fleckchen hamburgs. viele reaktionen darauf, dass wir hier eine wohnung gefunden haben waren erstaunt und wir wurden häufiger beglückwunscht.

    mein focus lag in den ersten monaten leider sehr auf den unmittelbaren nachbarn im haus. im haus wohnt in geruchsweite ein kettenraucher (von uns verniedlichend kaminchen genannt) und auch nicht sehr weit weg, eine stets schlecht gelaunte dame, die dem alkohol seeehr zuspricht und die gerne wegen nichtigkeiten klingelte (von uns sseeehhhrr verniedlichend rosinchen (von rumrosine) genannt).
    zudem sind wir die ersten im haus, die in eine runderneuerte und komplett sanierte wohnung gezogen sind. wir zahlen sehr viel mehr miete als alle anderen parteien im haus, die überwiegend ewig dort wohnen. so ein ich-bin-eine-böse-gentrifiziererin-gefühl macht sich in mir ab und an in form eines schlechten gewissens breit…
    aber wer einmal in hamburg eine wohnungssuche mit den gängigen ansprüchen (3-4 zimmer, ab 75 qm, holzboden, balkon, tageslichtbad, cooles viertel, badewanne) hinter sich gebracht hat, mit 60 anderen über stockwerke hinweg in treppenhäusern schlange gestanden hat… der sollte wohl nachsichtiger mit sich werden…

    …ums abzukürzen: wir haben eine wohnung mit allen von uns gewünschten merkmalen gefunden, und müssen uns einfach mit kaminchen von unten abwechseln beim lüften. rosinchen haben wir nach einigen deutlichen worten mittlerweile auf klare distanz gebracht…

    ok, es gibt einfach dinge, über die wir hinweg sehen müssen…. und ja, ich hätte meine geliebte vespa beim umzug nach hamburg besser gegen diebstahl versichern sollen….
    …und sicher, ein sonnigerer balkon wäre schön gewesen…

    …und wer weiß, vielleicht finden wir ja doch noch eine wohnung irgendwann, in einem haus mit dem flair von 1904 und super-nachbarn…

    aber hier im viertel würd ich jetzt einfach schon gern bleiben!

    und sagt mal, was spricht für dich für deinen wohnort?

    19. Juni 2013 • szenen (m)einer stadt • Views: 1158

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