über das neu-sein in hamburg und dinge, die ich liebe... Das Tuten der Schiffe

  • ankommen in hamburg (teil 4) – über neue wege und bezirksgrenzen…

    moin ihr lieben,

    …das neue gefühl, in einer großen stadt gelandet zu sein, beginnt ja viel mit den kleinen dingen. die ansagen in den s- und u-bahnen sind plötzlich mehrsprachig, es gibt keine vertrauten wege. ich genieße es, zwischen verschiedensten verbindungen wählen zu können, auf meinem weg von der arbeit nach hause. mit dem bus durch die mönckebergstraße, am rathaus vorbei, über den gänsemarkt… oder komplett unterirdisch, dafür in 11 minuten in eimsbush-city, oder die panoramarunde, mit der u3 -komplett an elbphilharmonie, rickmer rickmers und den landungsbrücken entlang..

    nun bin ich in meinem job viel in unterschiedlichen arbeitskreisen unterwegs, habe sitzungen in verschiedenste einrichtungen, stadtteilen, bezirken.
    als regionalleiterin für altona hatte ich mich beworben und dachte so bei mir, als ich die stelle bekam, dass es sich ja nur um einen stadtteil handelt. über bezirksgrenzen hatte ich mir bis dahin keine gedanken gemacht… und auch nicht darüber, dass bezirksgrenzen politisch gesehen wie kommunale grenzen in flächenbundesländern sind. das wäre aus meiner NRW- logik quasi so, als würde ich um etwas zu erledigen von bielefeld bis bochum fahren, wenn ich hier etwas in altona oder den gleichen inhalt in wandsbek besprechen will.

    erschrocken habe ich mich dann aber, als mir bewusst wurde, dass altona annähernd so viele einwohner_innen hat, wie bielefeld ( das ist eher eine gefühlte größeneinheiten, real liegen da schon noch ~50.000 einwohner_innen zwischen)… auweia! faktisch habe ich mich dann schnell eingearbeitet, in die bezirklichen und politischen besonderheiten hamburgs…

    niemals also, musste ich so oft nach dem weg fragen, wie hier während der phase der ersten orientierung. und ich sage euch, in der auskunftswilligkeit und ausführlichkeit gibt es in meiner wahrnehmung riesengroße regionale unterschiede.

    frank goosen überspitz es in einem seiner scherze über den ruhrpott. laut gelacht habe ich als ich in seinem buch „radio heimat“ an die stelle mit folgendem inhalt kam: …“ oder fragen sie mal in unserer gegend nach dem weg. woanders kann es ihnen passieren, dass ihnen auf die entsprechende frage tatsächlich erklärt wird, wie sie ihr ziel erreichen. bei uns müssen sie mit der antwort rechnen: „watt willze denn da? hömma, ich war da ma. da war scheiße. da willz du gar nich hin! ich sach dir getz ma, wo du hinwillz!“ (frank goosen, radio heimat, eichborn verlag, 2009)

    hier in hamburg ist es mir mehr als ein mal passiert, dass die menschen, die ich um rat fragte, mich ausführlich und freundlichst informierten… und im weggehen nochmal nachhakten, um noch eine abkürzung oder ein merkmal des weges hinzuzufügen. das nenne ich freundliche und verbindliche hilfestellung. das genieße ich sehr.

    mittlerweile konnte ich hilflos dreinschauenden tourist_innen schon den ein oder anderen weg erklären. dann bin ich immer noch manchmal ein bisschen stolz.

    momentan freue ich mich übrigens in den u-bahnlinien 2 und 3 immer an den stellen, an denen smudo von den fantas die haltestelle christuskirche oder jan fedder die haltestelle st. pauli ankündigt.  aber das nur nebenbei.

    29. Juni 2013 • szenen (m)einer stadt • Views: 726

  • tutende-schiffe-upcycling – give away!

    moin ihr lieben,

    bei nina ist upcycling-dienstag.
    bei mir sollte es um schiffe gehen… und um upcycling… und schnell zu machen sein… und so, dass ich es wirklich verwenden will…  :
    ich habe schiffebildchen entwickelt.

    seht mal:

    erstmal musste ich mich erinnern, wie noch gleich schiffchen gefaltet werden. meine idee: einen alten atlas aus ostwestfalen als papier nutzen… so wurden aus örtchen wie kortenhoop oder schierneichen, oder aus der karte der oberbauerschaft zu hüllhorst , allesamt aus dem gebiet rund um meine alte heimat (der stadt, die es angeblich nicht gibt), die wände oder segel für die papierschiffchen.

    im nächsten schritt habe ich eine weile die deckel von konservengläsern gesammelt, und gründlich gespült.
    sie sind sozusagen der bilderrahmen für meine schiffchenbilder. [anregung von hier]
    außerdem habe ich bei meinem letzten baumarktbesuch ein paar farbkärtchen mitgenommen, sie sind sozusagen die tapete, der hintergrund…

    auch deckel von niveadosen, oder andere deckelchen eigenen sich. ich mag die runde form ganz besonders… rund, oder quadratisch…
    in diesem fall: rund.

    lediglich die kleinen klebehäkchen musste ich kaufen, alles andere ist sozusagen zweitverwertet.

    fürs nachbasteln braucht ihr:

    • deckel von konservengläsern
    • klebehaken
    • papier für den hintergrund
    • einen ausrangierten atlas
    • schmales, doppelseitiges klebeband
    • schere, bleistift ….

    los gehts!

    schiff ahoi!

    vielleicht gefällt es euch ja, dann habe ich hier ein kleines give-away:

    wenn ihr eins meiner kleinen schiffebildchen haben wollt, hinterlasst doch einen kommentar, mit dem hinweis, wo ihr das bild aufhängen würdet.

    ich freue mich auch über besuche bei face-book: www.facebook.com/tutende.schiffe

    alle antworten, die bis sonntag, den 30.6. um 17:00 uhr eingegangen sind, werden berücksichtigt.
    die hintergrundfarbe dürft ihr euch wünschen. vergesst nicht, eine mailadresse zu hinterlassen, wenn ihr keinen blog habt.
    das los entscheidet. viel glück!

    kommentar: das schiffebildchen geht zu sven nach amsterdam!

    25. Juni 2013 • diy • Views: 1611

  • mit dem rad zur IGS – zur nachahmung dringend empfohlen!

    moin ihr lieben,

    wow! was für ein schöner tag das war.. und wieviel glück mit dem wetter wir hatten… meine eltern waren zu besuch und wir sind mit den rädern nach wilhelmsburg gedüst… wobei gedüst bei dem gegenwind vielleicht fast ein bisschen geprahlt ist…

    achtung, jetzt kommt ein bildermeer:

    wir hatten bis um 11:00 uhr schon das altonaer rathaus gesehen, den schellfischposten besucht, die läufer des halbmarathons beklatscht, einige harleys der harley-days gesehen und gehört , eine sambaband getroffen und den fischmarkt überquert… an normalen tagen, reicht das schon, aber hier ging unser tag erst los…

    weiter gings mit den rädern durch den alten elbtunnel. nicht erst auf der anderen seite, mit dem panoramablick auf die hafenkulissse, durfte ich feststellen, dass mein vater mindestens so gerne fotografiert wie ich. herrlich! normalerweise halte ich ja alleine jede gesellschaft auf, um zu knipsen, was das zeug hält…

    es sah ständig danach aus, dass wir mindestens nasse füße bekommen… so mussten wir am plattenladen (creperie und musik) leider vorbeidüsen, um trockenen fußes zur IGS/ IBA zu kommen… da halfen ja schirme beim zu fuß gehen…

    und ab hier, teile ich mit euch einen teil meiner visuellen eindrücke nahezu unkommentiert…

    (der hängesessel an einem steg am wasser hatte es mir absolut angetan!… da hätte ich ewig sitzen können!)

    insgesamt gibt es eine menge abwechslungsreicher momente, sich abwechselnde landschaftsbilder und tolle farbenmeere zu bestaunen. ohne probleme hätten wir auch länger als 6 stunden unserer zeit dort verbracht, ohne, dass es eintönig geworden wäre.

    mein tipp: 2 besuche einplanen, einen für die IGS, einen für die IBA-projekte. beides zusammen wäre ein eindrücke-overkill geworden.

    so gegen 16:00 uhr kamen wir dann noch unverhofft in ein vollig skurilles szenario. die band right said fred spielte live auf einer bühne ihre „smash hits“… erinnert ihr euch? i´m to sexy for my shirt…
    in diesem sinne!

    ach, noch ein wort:
    es gibt viele gegener der IGS (internationale garten-schau) und IBA (internationale bauausttellung). sie finden u.a. zurecht, das geld könnte besser in bezahlbaren wohnraum gesteckt werden, oder in den ausbau von sozialen beratungsstrukturen… aber dennoch konnte ich den ausflug sehr genießen.  … und wilhelmsburg hat mir wirklich gut gefallen… ich komme da jetzt öfter hin, sehe mir die gegenden abseits der „aktuellen trends“ an.. ich werde berichten!

    (die guten argumente dagegen findet ihr dei der initiativer recht auf stadt oder z.b. hier)

    23. Juni 2013 • inspirierendes • Views: 800

  • DIY – hängende welt… oder: reiseziel new york

    moin ihr lieben,

    ja, es ist vielleicht abgeschmackt, aber: ich war noch niemals in new york… und daher habe ich mir jetzt eine motivationshilfe zusammengestellt…

    seit jahren träume ich davon, mit viel zeit und gut informiert die spannensten ecken dieser stadt zu erkunden… irgendwie habe ich den eindruck, ich habe erst verstanden, wie die welt tickt, wenn ich dort war. merkwürdig, oder?

    irgendwas war immer, was wichtiger war, oder wofür ich das geld brauchte… ohne einen konkreten plan werde ich da wohl nie hinkommen…

    gut im wohnzimmer positioniert, habe ich durch meinen umfunktionierten globus (ein flohmarktfund aus bremen), nun immer mein ziel vor augen. zusammen mit der spardose:

    … und der längst vorbereitenden reiseliteratur [ der tolle büchertipp zu den (second-hand-)märkten der stadt stammt von der fabelhaften nic ]…

    … komme ich meinem ziel, über den brooklyn flea market zu schländern und mich auf die treppenstufen vor carrie bradshaws angeblicher wohnung zu setzten, gefühlt ein stück näher… es kann ja nicht schaden, mich mit meinen träumen zu umgeben…

    für die hängende version dieser welt habe ich die halterung und beleuchtung des globus entnommen und von unten durch das loch der ehemaligen lampenfassung ein kleines gebundenes kreuz aus streichhölzern als aufhängung improvisiert… zusammen mit dem neonband macht sich das doch ganz gut, oder?

    eure new-york profitipps und durchhalteparolen sind hier mehr als willkommen!

    22. Juni 2013 • diy • Views: 1326

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