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  • #herz-dinge-projekt: meine lieblingspostkarte zum 40. geburtstag

    moin ihr lieben,

    sonntag – zeit für herz-dinge. heute wieder ein lieblingsding aus meinem eigenen haushalt – ich zeige euch meine liebste lieblingspostkarte. sie erinnert mich an ein wundervolles fest zu meinem 40. geburtstag. der ist ja nun schon ein paar jahre her. damals feierte ich mit meinen freunden ein geburtstags-fest im wohlerspark.

    zu der zeit war ich gerade 2 jahre in hamburg. ich hatte mit dem fest gewartet, bis sommer ist. mein wintergeburtstag sollte mich nicht dazu verdonnen, drinnen zu feiern. so hatte ich es zu meinem dreißigsten damals auch schon gemacht. im garten meiner eltern, mit platz zum zelten für all meine freunde von weit her.

    ein symbol für meinen hamburger neustart – meine lieblingspostkarte zum 40. geburtstag

    vor 4 jahren also lud ich ein zu häppchen, gegrilltem und getränken in den park in altona (an den fotos und der blogpost-aufteilung seht ihr, dass ich da noch das bloggen übte!), der früher mal ein friedhof war. wir hatten dort ein ruhiges eckchen ausgewählt, meine eltern hatten ihr wohnmobil dabei, so dass wir quasi sowohl eine  mobile kaffeeküche, als auch ein mobiles klo dabei hatten. und eine menge leckereien.

    zu dieser gelegenheit, bei diesem geburtstagsfest  wurde mir so richtig derbe (wie wir hier in hamburg sagen) deutlich, was für ein wahnsinniges glück ich hier hatte. nach 2 jahren, in denen ich völlig neu in der stadt und mit lediglich 1-2 kontakten aus meinem früheren leben, hier neu angefangen hatte…. waren nur wunderbare leute zusammengekommen. sie alle auf einem fleck zu sehen, so sichtbar, was für gute wendugen mein leben in dieser fabelhaften hansestadt nimmt… an all das erinnert mich diese postkartem (die damals an dem geschenk meiner übergangs-wg-leutchen hing). auf der rückseite ist ein herzlicher text, ein gemaltes tutendes schiff und unterschriften und glückwünsche von menschen, die für meinen neustart stehen.

    daran hänge ich etwas mehr, als nur ein bisschen…. und daher hängt diese karte bei mir im badezimmer neben dem spiegel, hat zahnpastaspritzer und ihr anblick erfreut mich jeden einzelnen morgen.

    habt ihr auch solche schriftlichen erinnerungen, die ihr hütet, wie einen kleinen „good-vibrations-schatz“? sagt es mir gern!

    ahoi, sagt

    eure anja

    17. September 2017 • #herz-dinge-projekt, allgemein, persönliches • Views: 16

  • #herz-dinge-projekt: mein griechischer salbei-ableger auf dem balkon

    moin ihr lieben,

    wisst ihr, manchmal leben die herz-dinge auch. so wie meine auswahl für die erste septembersonntags-vorstellung. darf ich vorstellen? mein griechischer salbei in meinem kraut-und-rüben-blumenkasten auf dem ottenser balkon.

    ppppffffftttt, mögt ihr wohl denken?! salbei? wie piefig… aaaaber für mich nicht! wollt ihr wissen warum gerade dieser klitzekleine salbeiableger ein herz-ding ist? na gut!

    ich habe den salbei-ableger in dem garten des hauses auf rhodos geschenkt bekommen, auf das wir im letzten jahr aufgepasst haben. ich habe ihn eingewickelt, er ist mit mir geflogen, ich habe ihn gewässert und eingepflanzt. er war winzig. und hat wurzeln geschlagen. hier in unserem hamburger wetter. puh!

    von rhodos nach ottensen: mein importierter balkon-salbei

    und – um ehrlich zu sein esse und trinke ich salbei nicht mal sonderlich gern. aber ich liiiiebe den geruch. und die vorstellung, dass dieses entführte und umgesiedelte stückchen pflanze sich hier in ottensen auch gut fühlt und für mich duftet.griechischer salbei - herzdingeprojekt

    jeden morgen trinke ich kaffee auf dem balkon. und dann sehe ich immer gleich, ob es dem salbeibüschelchen gut geht und streiche ganz leicht mit der hand über eines der blätter… und rieche den griechischen urlaubs-duft.

    ich habe das pflänzchen über den winter gebracht und hoffe sehr, dass mir das auch im nächsten winter gelingt…

    und wenn es bei mir kulinarisch doch mal schnell gehen soll, dann gibt es zucchininudeln mit salbei-butter…. und ich opfere ein paar der duftenden salbeiblätter und führe sie ihrer kochtopf-bestimmung zu. der duft ist sagenhaft. selber „ernten“ ist ja eh eines der tollsten gefühle überhaupt.

    vor allem aber auf dieses morgens-duft-ritual würde ich ungern verzichten… und das ist doch grund genug, in meinem  herz-dinge-projekt eine vorstellung zu bekommen, oder?

    gibt es auch in eurem leben eine pflanze, an die ihr euer herzchen verschenkt? und damit meine ich nicht die neumodischen hipsterpflanzen (aka pilea oder airplants – obwohl die hier auch sehr liebgehabt und gehegt und gepflegt werden). die geschichten die ich suche, sind die von omas geerbtem kaktus oder dem apfelbaum im garten der zu einem bestimmten anlass gepflanzt wurde. ihr habt so eine herz-dinge-pflanze? dann her mit den storys.

    herzlich, eure anja

    3. September 2017 • #herz-dinge-projekt, allgemein, persönliches • Views: 42

  • #herz-dinge-projekt: ab heute hier neu!

    moin ihr lieben,

    herz-dinge-projekt? ja! jetzt hier neu. wisst ihr, wenn das leben ein bisschen durchgerüttelt wird, passieren ja ne menge dinge. ich werde erfinderisch. und ein ergebnis meiner neuen kreativen anflüge ist mein herz-dinge-projekt.

    zum einen bin ich davon überzeugt, dass es gut ist, mit den dingen in unserem besitz gute gefühle zu verbinden. in diversen ratgebern zum thema entrümpelung stoße ich seit jahren immer wieder auf die aussgae, dass dinge, an denen das herz nicht wirklich hängt, und die keine klare funktion oder keinen nutzen haben, zu ballast werden können.  zum anderen stehe ich ja seit einigen wochen tatsächlich vor der situation, meine besitztümer neu über die wohnung zu verteilen – die wohnungsaufteilung umzugestalten, den räumen eine neue funktion zu geben. bei der gelegenheit werde ich einerseits damit konfrontiert, was ich alles besitze [alter verwalter – was für ein überfluss!], und andererseits fallen mir auch gegenstände in die hand, an denen mein herz so richtig doll hängt.

    herz-dinge-projekt – bewusst von dingen umgeben sein, die uns am herzen liegen

    und wie das so ist, wenn wir eine krise durchstehen. die sentimentalität spielt eine große rolle. und da dachte ich so bei mir: ich hole die dinge aus ihrer anonymität… weiterlesen

    20. August 2017 • #herz-dinge-projekt, allgemein, persönliches • Views: 98

  • …und dann kommt das leben dazwischen – metarmorphosen-tagebuch

    moin ihr lieben,

    ich war eine weile nicht hier. was ist passiert? das leben! das leben mit seinen vielen facetten. und hat mich durchgerüttelt.

    ich melde mich zurück. kraftvoll, aber angeschlagen. geht das? ich glaube schon. extremsituationen hat es in meinem 44-jährigen leben ja schon einige gegeben. ich weiß also, dass ich diese durchstehe. üblicherweise nutze ich diese meine tutende-schiffe seite für die berichte über die coolen und tollen ereignisse in und rund um mein hamburger leben. jetzt wird es anders weitergehen, mein hamburger leben. und ja, das kann ja auch hier her gehören. es ist eben vielseitig, so ein großstadtleben mit all seinen facetten.

    nun also: eine trennung. nach 15 jahren. ich werde nichts darüber schreiben, will es jedoch kurz erwähnen, weil ich weiß, dass ihr leserinnen sehr besorgte mitfühlende leute seid. also – kein grund zur bekümmernis. hier geht es weiter. nur halt anders.

    und wieso nenne ich diesen text metarmorphosentagebuch? tja – neben dem fakt, dass das leben eine stetige veränderung ist, steht meins ja seit einigen jahren tatsächlich kopf. wenn man so will.

    mein veränderungswille besteht ja schon seit ganz langem. ihr wisst es, ich habe vor ein paar jahren meinen beruf aufgegeben. ich habe mich in die agenturwelt eingefuchst und mache nun einen marketingjob. das war step 1. ein anstoß einer enormen veränderung, denn nun beschäftige ich mich beruflich mit mode, mit bloggermarketing und seit neuestem sogar mit der organisation von modelshootings – ich besuche die berliner fashion week und interviewe guido maria kretschmer, statt personalkrisen in krisenunterkünften für mädchen in akutkrisen zu managen. das berufsleben könnte unterschiedlicher nicht sein…. und es tut mir gut, mit bunten themen zu arbeiten, und den blick auf positives lenken zu können. ich lache viel mehr (auch wenn ich schon immer viel und vor allem sehr laut lache). ich erlebe viele erste male in diesem job. und es fordert mich auf eine ganz angenehme weise. und es geht dabei nicht um leben und tod. es besteht in den seltensten fällen sehr akuter handlungsbedarf von dem die elementarsten menschlichen punkte berührt sind. es gibt zeitdruck, es gibt sehr volle tage, es gibt auch in diesem job die überlegungen, was zu tun oder wie das konzept auszuarbeiten ist – unter der dusche, oder abends im bett…. aber mein telefon klingelt nicht mehr nachts und am wochenende, wegen einer messerstecherei oder eines polizeieinsatzes, einer möglichen bedrohungslage einer anonymen wohngruppe oder der sorge um eine junge frau, der die zwangsheirat und damit verbunden auch „gewalt im namen der ehre“ droht.

    ich denke gern weiter nach, wenn feierabend ist. ich mag es, mich reinzudenken, die kreativen teile meines hirns anzuwerfen. den anderen job, auch (und vor allem) den politischen teil daran, hätte ich nicht mehr tun wollen und können. also war der weg daraus step 1 der metarmorphose.

    i am very excited

    step 2? hm? die suche nach einem geeigneten wohnumfeld. und auch da hätte es uns (!) nicht besser treffen können. nun sitze ich gerade auf meinem balkon, die sonne kommt ums eck, es ist 8:50 uhr am morgen und mein freier freitag. vor mir tobt ein eichhörnchen durch den baum. elstern machen krach, das rumsen der hafencontainer ist ein dauergeräusch hier in ottensen. und ich beginne, mich an den gedanken zu gewöhnen, hier allein zu wohnen. es wird finanziell nicht leicht, aber es wird machbar sein. dieser ort ist gut für mich und teil meines stabilen säulensystems, was aus familie, freunden, job, meinem blog und eben dieser wohnung mit ihrem balkon besteht. eine säule ist nun eben nicht mehr vorhanden. da müssen die anderen etwas mehr tragen.

    der dritte metarmorphosenstep ist meine gesundheit. ihr wisst es. vor ca 15 wochen traf ich eine entscheidung. mein ernährungsverhalten darf jetzt mal gesund werden. schluss mit zucker, weißmehlen, mit einem großen teil an milchprodukten und eiern. nicht vegan, nein, sondern angelehnt an die logimethode. mehr als intuitives essen. ich habe seitdem ca. 17 kg abgenommen (ich weiß nicht genau, wie viele es sind, ich wiege mich nicht). ich bin fitter, schlafe besser, meine migräne wird deutlich weniger, mein körpergefühl verändert sich. ich werde nun so weiterleben, es fehlt mir an nichts. keine nudel oder kartoffel, keine scheibe brot oder schokolade. es ist ein kleines wunder und unfassbar gut-tuend.

    so…. und nachdem ich euch nun eingeweiht habe, geht es hier weiter mit dem blick auf die schönen dinge. auf hamburg, auf mein neues leben, was echt wenig vergleichbar ist mit dem, vor ein paar jahren.

    veränderungen sind eine chance. wenn nichts sicher ist, ist alles möglich, las ich kürzlich. also, auf in die möglichkeiten!

    schön, euch dabei an meiner seite zu wissen, ihr lieben!

    ahoi sagt

    eure anja

     

    14. Juli 2017 • allgemein, persönliches • Views: 127