dem schweren das schöne entgegensetzen. burnout vs. blumendeko

moin ihr lieben,

wundert ihr euch eigentlich, woher ich all die zeit für meine ganzen schönen vorhaben nehmen, über die ich hier immer so schreibe? ich habe eine kleine weile darüber nachgedacht, ob ich euch das verrate, aber irgendwie fühlt es sich ehrlicher an, darüber zu berichten. kurz, und ohne viele umschweife. auf der blogger_innenkonferenz BLOGST habe ich mir einen satz besonders gemerkt. SHINY HAPPY PEOPLE SIND AUF DAUER LANGWEILIG. genau! finde ich auch! da ging es um authentische erzählweise auf blogs und die ist mir enorm wichtig. wenn ich mich von etwas begeistert zeige, dann ist das echt. und wenn ich mich betroffen äußere, dann ist das ebenso echt.

wisst ihr, ich bin seit einigen wochen krankgeschrieben. nennt es modekrankheit, nennt es allerweltsbelastung…. ich nenne es BURNOUT und ich sag euch noch was – dieser burnout strengt mich ganz schön an.

häufig schon habe ich mir gewünscht, ich hätte eine andere berufswahl getroffen. meine sehnsucht nach dem schönen im leben ist so wahnsinnig groß, weil ich seit 20 jahren für menschen verantwortung trage, deren lebensschicksale häufig unvorstellbar sind. selbstverständlich darf ich keine details verraten, aber ich sage euch ein paar stichworte, damit ihr eine vorstellung bekommt: sterbebegleitung, krisenintervention für mädchen nach (sexualisierter und/oder körperlicher) gewalt oder mordandrohung bei zwangsheirat, begleitung minderjähriger flüchtlinge, die ohne sorgeberechtigte ins land kommen…

häufig ist das ganze noch von wirklich zukunfsblinden sparmaßnahmen auf der politischen/finanziellen ebene begleitet und als leiterin von einrichtungen bist du dann permanent damit beschäftigt, deine daseinsberechtigung und die notwendigkeitsbegündungen deiner hilfsangebote vor dir herzutragen… statt einfach zeit zu haben, die leute gut zu begleiten. das alles hat mich über 20 jahre hinweg müde gemacht… und tatsächlich habe ich mir ja auch nicht die leichtesten arbeitsthemen herausgesucht… ich stelle mir grad die frage: sind schlafstörungen, aufkeimende depressionsschübe und vermehrte migräneattacken eine natürliche folge? hm?!

MEIN BLOG IST MEIN GEGENGEWICHT. hier lenke ich den blick auf das schöne, verordne mir den besuch besonderer orte und schreibe mit einem positiven blick auf meine erlebnisse. dieser positive blick ist mir, was das berufliche betrifft, ganz schön verhagelt. ich versuche, um mal eine filmmetapher zu nutzen, das auge von sauron (herr der ringe), in die andere, hellere richtung zu lenken. wisst ihr, was ich meine?

vielleicht ist es selbstverständlich, von allen seiten schönes, inspirierendes, leckeres oder unterhaltsames präsentiert zu bekommen… ich muss mich zu diesem blickwinkel manchmal ganz schön selbst zwingen. aber, ich kann da eine ERFOLGSMELDUNG machen… meine blogposts und eure resonanz darauf bestärken mich… sie helfen mir, meine graue linse wieder ein bisschen rosa zu färben, den nebel ein wenig zu lichten und den fokus auf erheiterndes zu legen.

es war mir ein bedürfnis, euch als meinen leser_innen mal ein paar erklärende worte dazu zu schreiben. wünscht mir glück für meinen weg… die burnoutbehandlung dauert an und ich komme langsam wieder zu kräften. unglaublich, dass das so lange dauert. ich hab das unterschätzt.

….und ich hoffe, es kommt euch nicht komisch vor, wenn ich euch jetzt noch ein paar blumenbilder und einen buchtipp dalasse, nach den ganzen ernsten worten… denn genau darum geht es mir… DEM SCHWEREN DAS SCHÖNE ENTGEGENZUSETZEN.

ich sauge das schöne häufig auf, wie ein schwamm… reagiere auf optische reize, mache unmengen von fotos im vorbeigehen… häufig auch von blumen. unter dem hashtag #flowersonmyway sammelt elodie die blumenbilder, die leute im vorbeigehen machen bei instagram.
blumen sind für mich wirklich wichtig für das wohlbefinden. diese farbkleckse, der duft, ich liebe das… und weil ich ohne anregungen sicherlich auf sehr konventionelle blumenstylingmethoden beschränkt wäre (da habe ich das talent meiner mutter irgendwie nicht geerbt), habe ich einen blick in das buch WOHNEN MIT BLUMEN von HOLLY BECKER und LESLIE SHEWRING geworfen… und mich inspirieren lassen.

in diesem buch jagt eine famose stylingidee die nächste und viele anregungen dazu, wie einzelne blumen gut in szene gesetzt werden könne oder schöne arrangements entstehen, kommen noch dazu.
das buch ist wunderschön bebildert und es ist ein regelrechtes auftanken, darin zu stöbern und sich von all den vielen DIY-ideen anregen zu lassen.

merkt ihr was? da wirkt das schöne schon. erleichternd – oder? herzlichen dank an den callwey-verlag, der mir diese inspirationsquelle hat zukommen lassen!

und jetzt?! jetzt bin ich ein bisschen aufgeregt, weil dieser post ja schon etwas privater ist, als all die anderen.
vielleicht mögt ihr mir eure gedanken dazu sagen? das würde mich freuen.
ein wunderschönes pfingstwochenende wünsche ich euch!

22 Antworten

  1. 21

    liebe anja…du sprichst mir aus der seele! und ich finde es absolut in ordnung, über alltagsbewältigung, burnout und stress zu sprechen. nun gut, die stresslevel jedes einzelnen sind ganz schön unterschiedlich und haben mich schon des öfteren zur verzweiflung gebracht, aber alleine deine stichpunkte lassen vieles erahnen.
    meine wenigkeit hatte letztes jahr kein gutes jahr, ich war längere zeit krankgeschrieben und bin dann halbgar wieder in die arbeitswelt zurückgekommen. mein blog ist leider nicht so prall gefüllt wie deiner, aber er hilft mir immer wieder, abzuschweifen, in die weite welt zu schauen und die kleinen momente zu geniessen. du machst das schon alles richtig und hoffe sehr, noch ganz ganz ganz viele tutende schiffe hier zu lesen ;o) pass auf dich auf.

  2. 20
    Tally says:

    Liebe Anja,
    ja, ich wünsche dir viel Glück!
    Du machst es genau richtig, indem du dir in deiner Rekonvalezenz-Zeit die Ruhe gönnst und nimmst. Und die Zeit auch dafür verwendest, dass, was schön ist in deiner Welt bewusst wahrzunehmen.
    Der Frust mit den Behörden und den Finazen kann ich so nachvollziehen. Nach außen wird getönt, dass solche Vorfälle wie sie u.a. in HH vorgekommen sind, nie wieder vorkommen sollen. Doch dann sind die Ämter so mau besetzt, das Personal chronisch überlastet, weil viel zu wenig, etc. etc. Ich denke jetzt besonders an das Jugendamt, bin Lehrerin in einer Hamburger Brennpunktschule.
    Pass auf dich auf und alles, alles Gute,
    Tally

  3. 19

    noch immer freue ich mich sehr über eure lieben und aufmunternden worte. herzlichen dank dafür. jeder enzelne kommentar ist mir viel wert. eure anja

  4. 18

    Liebe Anja,
    auch ich möchte Dir kurz sagen, wie toll ich es finde, dass Du offen über Deine Gedanken und Gefühle schreibst! Hut ab!
    Ich wünsche Dir viel Kraft Deine Linie (wieder-)zu finden ♥

    Viele und liebe Grüße!
    myriam.

  5. 17

    Liebe Anja,

    vielen Dank – und ganz viel Respekt – für deinen Post!
    Ich kann sehr gut verstehen, dass dein Beruf so an dir zehrt und da auch irgendwann alle Reserven leer sind.

    Ich wünsche dir, dass du etwas vom Schweren loswerden und viel, viel Schönes in dein Leben integrieren kannst – und ich finde es toll, dass dein Blog dir dabei hilft.

    Ich drücke dich ganz doll und sende dir liebste Grüße ♥

    Alles Gute für dich,
    Katha

  6. 16
    Miriam says:

    liebe anja,

    nach ein paar kopfversionen und tausend sachen, die man sagen könnte…: DANKE – danke für deinen ehrlichen post! das leben ist (leider) nicht nur sonnenschein und ich drücke dir die daumen und wünsche dir all die kraft, fantasie, ruhe, usw die du brauchst, um deinen weg aus dem grau zu finden! ich bin mir sicher, du schaffst das! hab geduld, es dauert solange wie es dauert (blöder spruch, stimmt aber) …und einen tollen anfang hast du hier ja gezeigt…ich mag deine bilder sehr und deinen blog sowieso (kleiner dank am rande: dank dir bin ich bei fräulein bob gelandet und meine haare und ich führen nun keine unglückliche beziehung mehr :-)))
    zum thema burnout könnt ich (burnout 2010) wie viele andere auch wohl noch zig sachen sagen…entscheidend für dich sind eh DU und DEIN weg :-)
    freu dich über jedes grau das farbe bekommt und den blick aufhellt!

    ganz liebe grüße,
    miriam

  7. 15

    Liebe Anja, lieben Dank für deine offenen Worte! Sie sind sehr authentisch. Ich habe meinen Blog auch in einer Zeit eines langen (9 Monate dauernden) Krankenscheins ins Leben gerufen, um mein Augenmerk auf die schönen Seiten des Lebens zu lenken. Es hilft mir bis heute, weil so eine Depression ja nicht von heut auf Morgen komplett weg ist, sondern auch immer noch Tiefs hochkommen. Wenn du magst, schau mal bei mir vorbei, warum ich blogge:
    http://fraeuleinswunderbarewelt.blogspot.de/2014/05/short-stories-5-i-love-to-blog.html
    Ich wünsche dir sehr viel Kraft und Ausdauer, für den Kampf, den es jeden Tag zu kämpfen gilt. Um das Leben zu lieben, so wie es ist. Um nach vorn zu schauen.
    Ich lese sehr gern bei dir und werde weiterhin regelmäßig vorbeischauen :-)
    Liebe Grüße,
    Frauke

  8. 14

    ihr lieben!
    eure kommentare bedeuten mir viel! ich danke euch sehr! herzliche grüße! anja

  9. 13

    Dem Schweren das Schöne entgegensetzen – so gut gesagt! Die vielen kleinen Glücksdinge sind´s, die uns Kraft geben.
    Dir alle Gute!
    Liebe Grüße
    Christiane

  10. 12
    Kirsten R. says:

    Liebe Anja!

    Erst einmal meinen großen Respekt für dich dieses, leider immer noch, Tabu-Thema öffentlich zu machen!
    In meinem Leben spielen Burnout und Depressionen eine große Hauptrolle.
    Durch zwei chronische Krankheiten und dem Beruf beziehe ich nun Erwerbsminderungsrente.
    Ist auch kein Zuckerschlecken, aber ich habe immer offen über meine Themen gesprochen und mir hilft es heute noch.
    Mach weiter so, auch wenn es ein langer Weg sein wird!
    Ganz liebe Grüße von Kirsten

  11. 11
    Melanie says:

    Liebe Anja,

    es gibt nicht umsonst solche Sprichworte wie “Do more of what makes you happy” oder “sein Hobby zum Beruf machen”. Ich liebe Deinen Blog, die Art wie Du schreibst, fotografierst und meine und auch Deine Wahlheimat Hamburg zeigst. Und das ist deshalb so, weil Du liebst, wovon Du uns erzählst. Du bist mit so viel Herzblut bei der Sache. Wenn ich Dein zuverlässig jedes Mal kommendes “Moin” und “Ahoi” Deiner facebook-Postst schon sehe, muss ich den Rest lesen. Wenn Du uns unter den Hashtags #szenenmeinerstadt, #hamburgerecken, #streetart_hamburg, #eimsbüttel oder #altekarrenbattel Hamburg mit Deinen Augen zeigst, bringst Du mich zum strahlen.

    Ich glaube, dass in Deinem Leben durch Deinen Beruf so viel Gutes an anderen Menschen geleistet hast, dass es für mehrere Leben reicht. Deshalb bist Du wahrscheinlich auch ausgepowert. Jetzt bist Du an einem Punkt angekommen, wo Du im Kopf und auch körperlich den Absprung davon schaffen solltest, um Dich ganz Deiner Berufung zu widmen – dem Tuten der Schiffe. Mir ist bewusst, dass sich das leicht sagt, aber ich bin mir auch sicher, dass Du das Zeug dazu hast. Liebe Anja: Do more of what makes you happy. Dir und allen, die Dich schätzen zuliebe. Fühl Dich gedrückt! Ich wünsche Dir alles Gute, Kraft und gute Besserung für die nächste Zeit.

    Alles Liebe, Melanie

  12. 10
    noz! says:

    Liebe Anja,

    was für ein schweres Thema, bei dem ich Gott sei Dank nur wenig mitreden kann.
    Ich habe für mich nur eines erkannt: Dass es wichtig ist, sich Hilfe zu holen, egal worum es geht … Mobbing, Bornout, Stress in der Familie. Wenn man merkt, es geht permanent bergab, dann ist eine Außenstehender genau das Richtige. Denn der ist in diese Situation nicht involviert und hat einen objektiven Blick auf die Lage.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du jetzt alle Zeit der Welt findest, um dich zu erholen, ohne dass du dich gleich fragen musst, wie es (beruflich) weitergehen soll. Auszeiten ohne Druck sind enorm wichtig. Und dann einen Schritt nach dem Anderen.

    Dass du mit deinem Blog einen kleinen Weg findest, dein Augenmerk auf die schönen Dinge zu lenken, erachte ich als enorm wichtig. Behalte das bei. Mach dir aber auch nichts daraus, wenn es mal nicht klappt. Das Leben ist kein Ponyhof und schlechtere Tage gehören dazu. Sie dürfen uns nur nicht auffressen.

    Was mir in schweren zeit sehr hilft, ist das Gute-Morgen-Seiten-Buch, in das ich als erste Amtshandlung am frühen Morgen drei Seiten lang schreibe, was mich bewegt, egal wie lang das Schreiben dauert. Damit kann ich aus mancher Sache schon mal enorm Druck herausnehmen.
    Und ansonsten noch ein Glückstagebuch, in dem Momente gesammelt werden, sie mich glücklich gemacht haben. das schärft den Blick für die Kleinigkeiten im Leben, die einem sonst durch die Finger und die Hektik der Zeit rutschen.

    In diesem Sinne wünsche ich dir allerbeste Genesung & sende einen lieben Gruß,

    Katja

  13. 9

    Schwarz auf Weiß hast Du es geschrieben, schwarz und weiß die Gefühle samt den Graustufen. ..

    Ähnlich berufliche Inhalte (damals) + ähnliche Gefühlswelten teile ich mit Dir.

    Groß finde ich Deinen Post. Und ich wünsche von Herzen Kraft, gute Besserung und eine reiche Ernte.

    Herzlich, Minza

  14. 8
    Nina says:

    Du bist wunderbar.
    Weißte.
    Sei umarmt von Nina

  15. 7

    ihr lieben,
    vielen herzlichen dank für eure lieben kommentare! das tut mir gut. grüße sendet euch anja

  16. 6
    Carolin M says:

    Liebe Anja!Hut ab!Es ist richtig und gut,das Du offen über Deine Erkrankung sprichst,aber auch mutig!Ich glaube übrigens nicht an eine Modeerkrankung,sondern daran,das unsere Gesellschaft mit ihrem Leistungsstreben ohne anderen Wertschätzung mitzuteilen, diese Probleme geschaffen hat…wie schrecklich ist es,das schon viele Kinder Psychopharmaka nehmen”müssen”um den Schulalltag bewältigt zu bekommen!?Aber ich drifte ab!
    Wie Du weißt,war ich vor ein paar Jahren ja auch ziemlich krank und wenn ich eins daraus gelernt habe,war es, das aus dieser miesen Situation gaaaaaanz viele tolle Dinge entstanden sind,die ohne das nicht passiert wären!
    Deshalb wünsche ich Dir,das Du in dem ganzen Grau viele kleine bezaubernde Dinge findest,die Dein Leben so bunt machen und dass Du uns alle weiterhin damit in Deinem Blog verzauberst!
    Pass auf Dich auf!
    Drücker von Carolin

  17. 5
    Julia says:

    Hallo Anja, auch ich habe meine Erfahrungen mit einem Burnout gemacht und versuche mal, meine Gedanken dazu kurz zusammenzufassen (Achtung! Das was jetzt kommt, ist nicht unbedingt als Aufforderung gedacht, sondern bloß meine “eigenen”…ja, was eigentlich? Mantras? Keine Ahnung, mir fällt grad nix Passendes dazu ein!): Erkenne die Ursachen und schalte sie aus, wenn es irgendwie geht. Sorge für dich, tu’ Dir Gutes, lerne, “Nein” zu sagen und habe auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen! Lebe für Dich, Deine Lieben und das, was Dir wichtig ist. Auch mein Burnout hatte seine Ursachen in der Arbeit. Die mir auch wichtig ist, aber eben nicht so sehr wie meine Gesundheit. Darum: kürzer treten und reduzieren, wo es geht. Zur Not “eine Runde aussetzen” um zu überlegen, ob man etwas völlig anderes machen möchte, oder einfach gewisse Dinge mehr auf Abstand halten muss, um in seinem Beruf weiterarbeiten zu können. Und keine Sorge: Je mehr Du an Dir selbst arbeitest und Dinge änderst/ umkrempelst, desto schneller kommst du aus dem Tief auch wieder raus. Vergraben und Einigeln hilft nicht wirklich, man muss sich den Dingen stellen, auch seinen eigenen Fehlern und Eigenschaften, was nicht immer schön und erst recht nicht immer einfach ist. Aber ich hatte eine tolle Therapeutin, die mich unterstützt hat und obwohl ich früher wahrscheinlich nie im Leben geglaubt hätte, dass ich mal eine Psychotherapie mache – eigentlich war es in der Situation das Beste für mich. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden…
    Ups, jetzt ist mein Kommentar doch etwas länger geworden…Und natürlich sind das alles meine rein subjektiven Einschätzungen, aber vielleicht ist ja was Passendes für Dich dabei! ;-)
    Lieben Gruß, Julia

  18. 4
    Anonymous says:

    Liebe Anja,
    danke für Deine Offenheit – Burn-Out ist zunehmend ein Thema und ich finde es im Grunde nicht mal erstaunlich, da es quer durch die Branchen immer mehr um »höher, weiter, schneller, günstiger« geht. Es ist deutlich schwieriger geworden, die Balance zu halten und sich um seinen ganz persönlichen Ausgleich zu kümmern. Um so wichtiger, dass darüber gesprochen wird …
    Alles Gute für Dich und gut, dass Du dir den Blick fürs Schöne erhalten konntest!

    Herzliche Grüße
    Michaela

  19. 3

    Liebe Anja, da steht es nun und hat noch mal eine ganz andere Dimension als wenn man darüber spricht, weil man ja alleine liest und keiner das Thema wechseln kann. Ich frage mich, wie hast du das 20 Jahre ausgehalten? Die Arbeit in deinem Beruf ist so hoffnungslos und besteht vielleicht aus ganz kleinen Lichtlein. Nicht genug für ein langes Berufsleben. Ich finde, du steigst da jetzt mal aus. Da du sicherlich auch noch schlecht bezahlt wirst, kannst du dein Unterhalt sicherlich mit schöneren Dingen verdienen. Ich wünsche dir, das du die 20-Jahre-Spuren schnell löschen kannst und werde mich weiterhin an deinem Blog erfreuen.
    Liebe Grüße Marion

  20. 2

    ich hoffe ein bisschen, dass du unrecht hast, liebe kaiserin. danke für deinen kommentar.

    • 2.1
      Kaiserin says:

      Das hoffe ich auch! Jeden Tag! Für dich und für mich.
      (Meine Theorie fußt ja nur auf Küchenpsychologie, daher gibt’s ne reelle Chance, dass es schneller geht!)

  21. 1
    Kaiserin says:

    Meine Theorie ist, dass die Behandlung des Burnouts mindestens so lang dauert wie die Entstehung des Burnouts. Und das sind ja – leider – oft Jahre.
    Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg und freue mich, dass du den Blick für das Schöne nicht verlierst.

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