vorab-einblicke – neu in altona – der möbelschwede

moin ihr lieben,

am montag also geht es los… die türen der neuen IKEAfiliale in altona öffnen sich.

in der letzten woche war ich anlässlich der vorstellung des neuen küchensystems METOD zu einem event eingeladen, bei dem ca 100 journalistinnen und bloggerinnen vorab hinter die kulissen blicken durften. ^wir waren quasi die ersten gäste.

bei einer führung durch das haus wurden uns neben den innovationen im nagelneuen küchensystem METOD die besonderheiten dieser weltweit ersten IKEAfiliale in innenstadtlage erklärt. die herausforderungen liegen auf der hand. altona ist ein dicht besiedeltes wohngebiet und jedes zusätzliche verkehrsaufkommen macht gründliche überlegungen und maßnahmen notwendig.

ich mag ja IKEA…. auch wenn … 

es an dieser stelle hoch umstritten ist und gegner dieser filiale sich verschiedentlich formieren und (mehr oder weniger) laut zu wort melden.

hamburg hat nicht erst seit gestern mit einer gentrifizierungsproblematik zu tun… viel kritik landet jetzt bei großvorhaben wie dieser neuen IKEAfiliale..  die mietpreissteigerungen im umfeld, die verdrängung kleinerer einzelhändler, das verkehrschaos und die lärmbelästigung..
dabei darf nicht vergessen werden, dass sich in einem bürgerentscheid im jahr 2010 mehr als 70 % der befragten für die ansiedelung dieser IKEAfiliale ausgesprochen haben.

es gibt wirklich gute antworten auf eine menge der zu erwartenden herausforderungen. es wird lieferservices und lastenfahrräder geben, das verkehrsleitsystem wurde überdacht und carsharing und ein fahrradanhängerverleih wird zur verfügung stehen. es wird also auch an uns kundinnen liegen, wie konsequent wir diese angebote nutzen.

noch sind die bälle im bällebad des småland eingepackt… doch schon ab montag wird das neue alltagsgeschäft anlaufen… und die guten pläne werden ihre wirksamkeit unter beweis stellen. viele menschen sind sehr gespannt, wie das läuft. ich auch.

das konzept dieser filiale ist etwas anders ausgerichtet, als in den innenstadtfernen IKEAfilialen. es gibt fenster, verbreiterte laufwege, das sortiment ist anders sortiert. das hat mir gut gefallen.
auch mit der deko und der ansprache richtet sich IKEA deutlich an das hanseatische publikum. ich hätte lust, diesen anker nachzubauen…

für die neuerungen des küchensystems würde ich euch gerne weiterleiten zu elke, auf ihren blog elmasuite. sie hat sehr genau zugehört und eine prima zusammenfassung des abends und der neuerungen, die METOD mitbringt, geschrieben.

mein persönlicher eindruck dieses IKEA-METOD-events glich dem einer küchenparty unter freunden. wir standen in den verschiedenen küchen, die alle schon super sorgfältig dekoriert und hergerichtet waren, schlemmten, quatschten, tranken leckere alkohlfreie oder alkoholische getränke und sahen uns um, in den schubladen, schränken und aufbewahrungssystemen.

ich fragte mich die ganze zeit, wer wohl die leistung vollbracht hat, das alles so punktgenau zu planen und zu organisieren. es wirkte wirklich an keiner stelle improvisiert.. alles war so, als würde diese küche bei einer von uns zu hause stehen… so haben wir uns auch gründlich verquatscht und waren dann die letzten, die am frühen abend das tolle event verlassen haben.

ich bin gespannt, wie es anläuft…
und werde sicher ab und an vor ort sein. mit dem fahrrad oder der s-bahn.

na, was sagt ihr?

3 Antworten

  1. 3

    Oh ja, ich war vor einer Woche in Hamburg und habe von dem “Aufstand” schon einiges mitbekommen. Mit Sicherheit gibt es auch hier Dinge, die nicht alle Leute zufriedenstellen, aber ich möchte mal behaupten, das insbesondere Ikea sehr hinterher ist, mit innovativen Ideen und Konzepten rund um das Geschäft und nicht nur auf die Möbel bezogen, ein gutes Ende zu finden.
    Jetzt arbeite ich mich mal wieder durch deinen Blog! Happy Monday Grüsse!

  2. 2

    Toller Rückblick von einem sehr gemütlichen Abend!
    Jetzt habe ich auch Lust, mich an das Sortieren meiner Fotos zu machen …

    Viele Grüße aus dem Münsterland,
    Denise

  3. 1

    Liebe Anja, dein Bericht ist so schön sensibel, einfach wie du bist. Ich bin auch gespannt, was daraus wird.
    Heute morgen in der Morgenpost eine große Anzeige gesehen “Hej Nachbarn!”, dann hab ich mir gedacht, oh, wenn man mit der Bahn kommt (der Bahnhof wird gerade umgebaut) weiß der Kunde doch gar nicht,
    welcher Ausgang der Richtige ist. Was soll ich dir sagen, der Bahnhof war mit riesigen Stoffballen verkleidet
    und zeigt den Weg zu Ikea. So eine gute Idee. Hat mich schon beeindruckt. Mal sehen!!!

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