4 tage – 4 länder? kann ich! als travelbloggerin auf genussreise in skandinavien und dem baltikum

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moin ihr lieben,

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wie jetzt, travelbloggerin? wie jetzt 4 tage + 4 länder?

jaaahaaa! was war das nur für 1 reise?! von stockholm mit dem schiff nach helsinki, weiter ins wundervolle tallinn und abschließend nach riga. also der reihe nach schweden, finnland, estland und lettland… und in keinem der länder war ich zuvor gewesen. was für ein abenteuer! was für eine flut an eindrücken!

ihr ahnt es vielleicht… es folgt eine bilderflut. eindrücke aus 4 städten und 4 ländern aufzuschreiben, kann sicherlich nur unzureichend gelingen… also scheut euch nicht, reaktionen oder fragen in den kommentaren zu hinterlassen.

los ging es sonntags morgens in aller frühe. zunächst flogen wir über kopenhagen nach stockholm. dort angekommen ging es mit dem arlanda express direkt in die innenstadt.  ab hier kam mir vieles bekannt vor aus meinen vielen schwedenkrimis.  gamla stan zum beispiel. das ist die altstadt von stockholm und liegt im stadtbezirk södermalm.

visit stockholm – die wilde travelblogger-tour startet in skandinavien

das zusammentreffen unserer presse-reise-gruppe  (bestehend aus 3 bloggerinnen und verschiedenen foodjournalistinnen aus münchen, hamburg und wien) fand bei den ersten kanelbullar statt-  shake hands und dann ein spaziergang zum ersten restaurant, dem tranan–  das seit 80 jahren schwedische küche anbietet. der küchenchef erzählte uns viel wissenwertes über die schwedische küche und ich verrate hoffentlich nicht zu viel, wenn ich sage, dass das ein super opener für eine genussreise war, die das schlemmen und die genusstraditionen von 4 ländern im fokus hatte. wir schlemmten uns durch skandinavien und das baltikum, dass es nur so krachte!

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ein spaziergang durch das innerstädtisch gelegene regierungsviertel und die altstadt von stockholm in der abenddämmerung verschaffte uns einen kleinen überblick über die schönheit der schwedischen hauptstadt. und wenn ich von wir und uns rede, dann gehts hier um anne, das hafenmädchen und mich. wir beide verlebten die 4 tage gemeinsam und hatte ne menge spaß.  wir sollten noch fast ein anschlussschiff verpassen… ach, das war ein abenteuer.

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ab aufs schiff – mit tallink silja von stockholm nach helsinki- das herz der travelbloggerin schlägt höher

am späten nachmittag checkten wir auf der silja serenade ein, dem kreuzfahrtschiff, das uns sicher und komfortabel nach helsinki brachte. das wort fähre wäre hier wirklich nicht ausreichend, denn es gibt verschiedenste a la carte restaurants, ein showprogramm, eine shoppingmall und diverse clubs. wir bezogen unsere gemütlichen maritim gestalteten kabinen, hübschten uns auf und dann aß ich den ersten hummer meines lebens… nun- nur eine der scheren… aber unter fachlicher anleitung der food-journalistinnen, die diese super-verpflegung wohl gewohnter waren als ich.

die schiffsbesichtigung führte uns auch auf die brücke zum kapitän des kreuzfahrers. und ich sage euch, das war ein mächtiges WOW-GEFÜHL! wir fuhren im dunklen von stockholm aus raus auf die ostsee. die schiffsbrücke war in rotes licht getaucht, die sicht war bombastisch und das gefühl wahnsinnig machtvoll. am nächsten tag hatten wir noch einmal bei tageslicht die gelegenheit, alles anzuschauen. das hat mich mega beeindruckt.

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travelbloggers highlight nr. 1: die einfahrt durch die schären nach helsinki

früh am nächsten morgen hieß es aus den federn und der kabine zu kommen, um direkt nach dem frühstück die einfahrt nach helsinki von bord des schiffes aus sehen zu können. noch beim frühstückstisch tauchten die ersten kleinen inseln vor finnland auf… also rein in die jacke und rauf aufs sonnendeck… kamera gezückt, instastories gefilm und fortwährend das gefühl: wow! also wenn ihr die gelegenheit mal habt, mit dem schiff nach helsinki einzufahren, dann seid auf jeden fall vor der ankunft auf deck. das war der hammer! der schärengürtel vor helsinki besteht aus rund 330 inselchen unterschiedlicher größe. das sieht bezaubernd aus!

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der foodmarket in den markthallen von helsinki – unterwegs mit dem finnischen starkoch matti jämsen

in helsinki angekommen, verstauten wir unser gepäck im fährhafen unserer nächsten überfahrt und machten uns auf dem weg zu dem markthallen (hakaniemi market hall), um den finnischen starkoch matti jämsen zu treffen. er schlenderte mit uns über den markt, gab auskunft über viele traditionelle speisen wie rentier  (poroa/poro)  oder das traditionelle fischbrot (kalakukko)… überall kannte man matti, überall gab es kostproben und die menschen empfingen uns wahnsinnig herzlich und offen.

wir kochten im anschluss an den foodmarket-besuch mit matti ein 3-gänge-menü und genossen es, seine handgriffe und kniffe zu beobachten. das rentier, was wir aßen war eines der besten stücke fleisch, die ich jemals kosten durfte. es war zart und unfassbar gut gewürzt.

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travelbloggers highligt nr. 2 – helsinki im herbst

jetzt war es zeit für uns, aus der foodbloggerinnen-rolle auszusteigen und schnell mal die travelbloggerin rauszukehren… auf eigene faust erkundeten anne und ich vor der abendlichen abfahrt nach tallinn die innenstadt von helsinki. vorbei am hafen, ein abstecher durch die alten markthallen, die seit 1889 hier einen markt beherbergen. wunderschöne holzstände, eine total einzigartige atmosphäre… absolut einen besuch wert!

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wir schlenderten noch etwas durch den designdistict von helsinki, überquerten die esplanade, shoppten ein paar souvenirs… und machten uns auf den weg mit der tram richtung fährhafen. ZUM FALSCHEN FÄHRHAFEN! … aber was ist das travelblogger-dasein schon ohne abenteuer? hm? aus der bahn raus, ins nächste taxi rein… in windeseile zum richtigen, dem westhafen, in das schiff nach tallinn einchecken…. und atmen! adrenalin runterdrosseln. kaputtlachen. die 3 1/2 stündige schiffsfahrt von helsinki nach tallinn gehört zu der triangelverbindung von tallink silja (stockholm/helsinki/tallinn). sehr komfortabel. wir verbrachten die überfahrt komplett im noblen bordrestaurant und so verging die zeit wie im flug.

lovely lovely tallinn – travelbloggers highlight nr. 3 in estland

nach einer nacht, in der ich wie ein stein geschlafen hatte und einem reichhaltige frühstück im tallink spa conference hotel in tallinn (mit mega spabereich) machten wir uns auf den weg zu unserer food-sightseeing-tour mit einem wahnsinnig netten guide von foodsightseeingestonia.

typisches schwarzes brot, hippe malzbrause, wodka zum mittag, sanddornlikörchen auf der alten historischen stadtmauer, das gemäuer des uralten restaurants peppersack, der besuch der ältesten apotheke Tallinna Raeapteek am marktplatz von tallin, einer der ältesten apotheken europas (geründet anfang des 15. jhrh.), in der alte heilmittel wie sonnengetrocknete hundehäufchen (MAHLZEIT!) ausgestellt werden. aber auch marzipan, was früher hier als heilmittel galt.

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 tallinn old town – ein faszinierender ort in der hauptstadt estlands

wir wanderten zum domberg in der oberen altstadt und genossen den herbstlichen rundumblick über tallinn. das ist echt ein aussichtspunkt der superlative… der weg dorthin führt durch malerische gässchen, eine möwe schmiss sich brav für uns in positur…

ein wunderbares erlebnis! auch der weihnachtsmarkt in der altstadt hatte schon geöffnet und wir schlürften apfelpunsch, kauften kleine souvenirs und staunten über diese wahnsinnige atmosphäre inmitten dieser gut erhaltenen talliner altstadt.

moderne menschen, hipster und tradtion vereinen sich meiner meinung nach nahezu perfekt hier in der estischen hauptstadt. ich habe wirklich keine ahnung, wieso ich dieses reiseziel bislang nicht ins auge gefasst hatte. umfangreiche infos gibts auf visittallin.ee

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am ende des 3. tages ging es mit dem bus weiter nach riga. über die landesgrenze von estland nach lettland… unserer letzten station.

tag 4: riga – ursprünglichkeit und regionale küche in lettland

nach der nächsten nacht mit sehr gesundem schlaf und einem super frühstück (im tallink hotel riga) trafen wir uns mit dem nächsten foodexperten. der junge chef des hippen restaurants 3pavaru führte uns durch die zeppelin-markthallen in riga.  die alten luftschiffhallen beherbergen den zentralmarkt von riga – den größten food-markt lettlands. die hallen werden schwerpunktmäßig genutzt. in einer halle gibt es nur fisch, in den anderen jeweils fleisch, gemüse/ obst, milchspeisen und backwaren.

hier weht ein ganz anderer wind als auf den märkten der städte, die wir bislang in stockholm und helsinki, also in skandinavien gesehen hatten. die menschen sehen nach harter arbeit aus. die kunden und kundinnen auch. viele lebensmittel sind traditionell sauer eingelegt. der geruch ist gewöhnungsbedürftig. die präsentation der lebensmittel ist schonungslos – “nichts für zarte gemüter”, habe ich es bei meinem instagram-post genannt – und durch meine abbildung von fleisch direkt mal 6 follower auf einen schlag verloren.

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wir aßen ein spektakuläres mehrgängiges menü im restaurant und trollten uns anschließend noch eine weile in der altstadt von riga.

die lettlands hauptstadt leben rund 700.000 einwohner und somit ist riga die größte stadt des baltikums. im winter wird es hier bis zu -20 grad kalt und so hatten wir echt glück damit, dass es nur so “normal-kalt” war. ich denke riga im spätherbst hätte sich uns deutlich unfreundlicher präsentieren können. übrigens ist riga eine alte hansestadt- ha! eine art kleiner gefühlter seelenverwandtschaft mit uns alten hanseaten hier in hamburg.

wenn ihr mich nach meinen skandinavien- und baltikum-highlights dieser 4 tage fragt, dann würde ich folgendes nennen:

  • die fahrt durch die schären vor helsinki
  • der besuch der schiffsbrücke bei nacht
  • die altstadt und die meschen von tallinn
  • die alten markthallen von helsinki
  • die begeisterungsfähigkeit von uns 2 travelbloggerinnen. anne und ich konnten uns so oft so herzlich über unsere erlebnisse freuen.

für heute sage ich vorerst ahoi ihr lieben.

ich freue mich über eure rückmeldungen.

eure anja

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mein herzlicher dank geht an saskia von tallink silja, andré und benni von der begleitenden agentur . danke für euer vertauen, dank für diese unvergesslichen erlebnisse. danke für eine gute zeit!

11 Antworten

  1. 7
    nike says:

    ohhh anja, ich hab grad echt fast pippi in den augen! echt jetzt. flensburg und die dänische grenze sind das nördlichste, was ich bis jetzt bereist habe. aber die bilder der schären lassen mein her gerade tanzen! danke für´s mitnehmen und die schönen fotos. der trip hätte mir auch sehr gut gefallen!
    liebe grüße in den norden
    nike

  2. 6
    Mareike says:

    Oh, Skandinavien steht auch noch ganz oben auf meiner Reiseliste. Leider habe ich bisher nur Malmö gesehen und bin über die dänische Autobahn gefahren. Eure Reise habe ich bei Anne bereits damals verfolgt und war voll verknallert. Da will ich auch mal hin! Vielleicht lasse ich mich von deinen Highlights und Erfahrungen ein bisschen inspirieren und plane schon bald meinen Sommerurlaub.
    Liebe Grüße,
    Mareike

  3. 5
    Stine says:

    Es sind tolle eindrücke die du da zeigst. Beim Lesen und Fotos gucken hatte ich das Gefühl, als ob ich mit auf die Reise genommen wurde.
    Wahrscheinlich hätte man noch viel mehr entdecken können in den Städten, oder? Die Bilder machen auf jeden fall Lust auf mehr. :) In Stockholm und Helsinki war ich auch schon mal, wobei ich mich nicht so gut an Helsinki erinnern kann. Wenn ich das so sehe bekomme ich ganz dolle Reiselust. Und vor allem hatte ich Estland und Lettland gar nicht so auf dem Plan. Aber es hört sich toll an.
    Danke für die Tollen eindrücke. :)

    • 5.1
      anja says:

      liebe stine,
      vielen dank für deinen herzlichen kommentar. diese reise hat mir tatsächlich auch den blick auf völlig neue reiseziele geöffnet. tallinn ist extram besonders… und reiselust ist ja ein toller motor. herzlich, anja

  4. 4
    Cornelia says:

    Super Bericht, du bringst es auf den Punkt. LG Cornelia

  5. 3
    claudia says:

    hallo anja!
    wow!
    super eindrücke, tolle bilder!
    der norden rockt halt! ;)

    liebe grüße aus köln!
    claudia

  6. 2
    Anke says:

    Wow, klingt ja spannend! Und super schöne Fotos. In Tallin war ich auch schon mal. Ist lange her. Damals war Estland noch kein EU-Mitglied. Also sah es dort noch dementsprechend hässlich und Ostblock-mäßig aus sobald man die Altstadt verließ. Aber ein Abenteuer war es allemal. Vielleicht müsste ich jetzt mal wieder hin?
    LG Anke

  7. 1
    Alice says:

    Liebe Anja…. nach deinen Bildern möchte man sofort dorthin Reisen…. das Fernweh wächst… !!!! Könntet ihr euch auf Englisch überall verständigen??? Liebe Grüße und bitte mehr Reiseberichte

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